Nach langer Zeit endlich mal wieder ein Mucks von uns. Natürlich backen und kochen wir auch zwischendurch, aber meist eher für den Hausgebrauch- ihr könnt auf Instagram schauen was wir so fabrizieren.
Heute gibt es etwas schönes Herbstliches, ein bisschen Halloween und ganz viel Kind: Fluffig leckere Mini-Amerikaner mit Orange und Joghurt getarnt als süße Kürbisse ♥

Aus dem Teig könnt ihr ca. 20 kleine oder ca. 10 große Amerikaner backen:

Für die Amerikaner:

200g Mehl

1 TL Backpulver (optional auch Natron)

100g Zucker

80g weiche Butter

1-2 Tl Vanilleextrakt oder 2 Vanillezucker

Prise Salz

200g Natur- oder Vanillejoghurt

Abrieb einer Orange

2 Eier

Für den Guss:

250g Puderzucker

den Saft einer grossen Orange (optional Orangensaft)

Speisefarben orange und grün (Ich nehme gelbe und grüne Wilton Gelfarben

50g dunkle Kuvertüre

Backofen auf 180Grad Umluft vorheizen.

Butter, Zucker Vanille und Salz schaumig schlagen. Nun Eier nach und nach unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und dazugeben. Nun den Joghurt und die Orangenschale unterrühren und noch mindestens 3 Minuten weiterschlagen. Der Teig sollte zäh und cremig  aber nicht zu trocken sein.

Nun kleine Teighäufchen, am besten oval, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Genug Abstand lassen. mit einem kleinen Löffel vorsichtig kleine Stiele nach oben raus formen, so dass man die ungefähre Form eines Kürbis erkennen kann.

Die Amerikaner ca. 15 Minuten backen. Sie sind gut, wenn sie noch hell sind, aber die Ränder schon braun werden.

Gut auskühlen lassen.

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Für den Guss den Puderzucker nach und nach mit dem Orangensaft verrühren, es sollte nicht zu dünnflüssig werden. Von der Masse 5 Esslöffel abnehmen und in ein kleines Schüsselchen geben. Diese grün, den grossen Rest des Gusses Orange einfärben. Kuvertüre im Wasserbad in einer Tasse schmelzen.

Nun die Amerikaner zuerst orange und dann die Stiele grün verzieren. Trocken lassen und mit einem Spiess (oder Zahnstocher) aus der dunklen Schokolade Augen, Nase und Mund aufmalen. Gut trocknen lassen.

Und schon sind sie fertig ♥

 

BackenmitKindern-Kitchencloud

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Amerikaner Kürbis klein

Psst… mehr zum Thema Herbst findet ihr bei Juli aufm Blog oder bei Instagram unter dem Hashtag halloherbst14.

Sie sammelt dieses Jahr wieder die schönsten Bilder, Impressionen und Ideen rund um die schönste Jahreszeit.

 

Vor ein paar Tagen bekam ich ein Päckchen aus Österreich zugeschickt. Inhalt: Birkengold auch Birkenzucker genannt. Birkengold ist ein natürliches Süssungsmittel, dass schmeckt und aussieht wie Zucker und (beinahe) diegleichen Eigenschaften hat. Mehr Infos findet ihr hier.

Wie einige vielleicht noch wissen, habe ich sehr lange LowCarb gegessen und natürlich auch gebacken. Vor und in der Schwangerschaft natürlich nicht, das schaffe ich ehrlicherweise auch grade nicht (#schwangerschaftsgelüsteole). Aber alltägliches Backen ohne Zucker ist für uns immer noch an der Tagesordnung, daher freue ich mich immer wenn ich neue Sachen ausprobieren kann.

Da ja nun Pflaumenzeit ist und ich Pflaumen als Kuchen (besonders mit dicken Streuseln) sehr sehr gerne mag, habe ich mich mal an etwas Neuem probiert:

Leckere Cookies aus Mürbeteig mit Pflaumen und Streuseln. Das Besondere: Ohne Zucker, sondern mit Birkengold, mit Dinkelmehl statt Weizenmehl kommt der Cookie ein bisschen gesünder um die Ecke, schmeckt aber wirklich nicht weniger gut.

Ihr braucht für ca 25-30 Cookies (je nachdem wie gross ihr sie macht)

300g Dinkelmehl

130g Birkengold

200g kalte Butter

1 Ei

1TL Vanilleextrakt oder das Mark einer halben Vanilleschote

zwei Handvoll Zwetschgen oder Pflaumen

noch einmal ca 4 Essl Birkengold

Zimt nach Geschmack

Als erstes stellt ihr aus dem Mehl, Zucker, Butter, Ei und Vanillezugabe Eurer wahl einen glatten Mürbeteig her. Das könnt ihn entweder zügig mit der Hand machen oder kurz mit dem Handrührer plus Knethaken durchkneten. Dann den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und ca eine Stunde in den Kühlschrank geben.

In der Zwischenzeit die Pflaumen oder Zwetschgen entkernen und mit dem Zucker und Zimt im Kückenmixer zerkleinern.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und nochmal mit ein bisschen Mehl durchkneten, ca eine kleine Hand voll beseite legen. Den restlichen Teig ausrollen und mittelgrosse Kreise ausstechen (sie sollten ein wenig dicker sein als normale Plätzchen, ca 1,5-2 cm). Dann in der Mitte des Kekse mit einem Teelöffel eine kleine Mulde formen und einen Klecks von dem Pflaumenmus daraufgeben. So mit allen Plätzchen verfahren. Zum Schluss den restlichen Teig mit ca 1Essl Mehl und Zimt noch einmal verkneten und als Streusel auf die Plätzchen verteilen.

Das Ganze auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei ca 200Grad Ober-Unterhitze ca 15Minuten backen. Die Plätzchen sollen am Rand leicht bräunlich sein, dann sind sie fertig.

   Kitchencloud Cookies

Kitchencloud Cookies

Kleine Besonderheit: Durch den Birkenzucker werden sie nicht wie normale Mürbeplätzchen nach dem Erkalten knusprig sondern bleiben mürbe. Deshalb vorsichtig mit ihnen umgehen.

Das war aber auch der einzige Unterschied den ich entdecken konnte- also sehr sehr lecker, sogar dem Kindlein hat es geschmeckt.

Kitchencloud Cookies

Ich freue mich auf Euer Feedback, falls ihr es auch mal ausprobieren wollt.

Alles liebe, Eure Nathalie ♥

Mein Beitrag für die neue Runde Ich backs mir ist vollgepumpt mit Schwangerschaftsgelüsten- wenn ihr jetzt hier wärt und mal durch unsere Küche schnüffeln könntet.

Mmh, da läuft mir sofort das Wasser im Mund zusammen.

Aber der Reihe nach, was Ichbacksmir ist muss ich glaube ich keinem mehr erklären, wenn doch, dann ab hierhin und mitmachen!

Das Thema für August lautet:  TARTE.

Ehrlich, bin ich eigentlich kein grosser Tarte-Bäcker, also nicht die süsse Variante, für Tomaten,Lauch oä kann ich mich aber doch sehr begeistern.

Nun bin ich ja jetzt (schon) im 8. Monat mit Babyboy schwanger und ich kann Euch sagen, im Gegensatz zu dem Kindlein hat er Gelüste, unglaublich! Deftiges und Süsses- seine Lieblingskombi ♥

So ist auch meine Tarte entstanden, leckerer, buttriger Mürbeteig, mit fluffiger Schokofüllung, Karamell mit Flor de Sal Topping. Die Kombination aus dem knusprigen Mürbeteig, dem wolkenähnlichen Schokoteig und dem leicht gesalzenem Karamell- ui, ich kann Euch sagen nicht nur was für Schwangere.

Ihr braucht:

Für den Teig

250g Mehl

4Essl Zucker

1 Ei

120g Kalte Butter

Salz

ca 20ml lauwarmes Wasser

Für die Füllung

200g Butter

175g Zartbitter Schokolade (ich nehme Lindt 70% mild)

5 Eier

Vanilleextrakt oder Vanilleschote

110g Zucker

2Essl Speisestärke

Zitronenabrieb und 1 Essl Saft

Für das Topping

125g Zucker

50g Butter

Prise Flor de Sal

350ml Milch

(seit ihr Karamell Fans so wie ich, verdoppelt die og Mengen für das Topping und lasst den Rest erkalten.)

Als erstes alle Zutaten für den Mürbeteig zügig und mit kalten Händen verkneten, dass Wasser nur nach Bedarf dazugeben. Zu einem geschmeidigen Teig kneten, in Frischhaltefolie einwickeln und ca 1 Std in den Kühlschrank geben.

Für die Füllung Schokolade und Butter im Wasserbad schmelzen. Die Eier trennen, das Eiweiss mit Zitronensaft steif schlagen. Das Eigelb mit Zucker, Vanille schaumig rühren und dann die flüssige Schoko-Butter Masse dazugeben. Nun den Eischnee unterheben. Zum Schluss die Speisestärke darauf sieben und kurz verrühren.

Den Teig ausrollen und in eine ausgebutterte Tarteform geben, den Boden mit einer Gabel einstechen, die Schokomasse daraufgeben und bei 180Grad Umluft ca 50Minuten backen.

Dann gut auskühlen lassen.

Kitchencloud ichbacksmir

Für das Topping die Butter schmelzen, dann Zucker und Salz dazugeben und verrühren und schmelzen lassen. Nun die Milch dazugeben und sehr gut verrühren. Den Herd dann runterstellen auf kleine bis mittlere Hitze (so dass es noch leicht köchelt) und ca 30-45 Minuten köcheln lassen. (dabei bleiben und immer wieder Rühren).

Das Karamell wird dicklich und brauner- ihr seht wenn es gut ist.

Nun das Karamell auf den Kuchen streichen und noch mit ein paar Flor de Sal Kristallen dekorieren.

Kitchencloud ichbacksmir

Mjamm.

Ich hoffe es gefällt Euch- Alles liebe, Eure Nathalie♥

Eine neue Runde ICH BACKS MIR ist eingeläutet! Das Thema dieses Mal: Das liebste Sommerrezept!

Wenn es Kuchen sein soll, mag ich im Sommer am liebsten Sachen mit Biskuit, Joghurt Frischkäse oä. Und da grade Johannisbeer-Zeit ist gibt es in meinem kleinen Kuchen leckere Johannisbeeren, die auf einem luftigen Vanille-Biskuit Platz nehmen, umhüllt mit Kokos-Frischkäse-Frosting! Sehr lecker, leicht nachzumachen und ein kleiner Star auf jeder sommerlichen Kaffeetafel.

Für den Biskuit:

4 mittelgrosse Eier

150g Zucker

1 Vanillezucker

ausgekratzte Vanilleschote

180g Mehl

1TL Backpulver

Ausserdem: Backpapier, Alufolie und Küchenrolle

Für die Füllung:

Ca. 200g gewaschene und entstielte Johannisbeeren

2 Packete Vanillezucker

ca 10Essl Kokosmilch

Gelantine zum einrühren oder roten Tortenguss

Für das Frosting:

120g sehr weiche Butter

200g Puderzucker

2Essl Kokosmilch

300g Frischkäse

ca 5 Essl Kokosflocken, je nach Geschmack

Für den Biskuit Eier mit Zucker und Vanille ca 30 Minuten auf höchster Stufe steif schlagen. Dann das Mehl mit Backpulver sieben und vorsichtig unterheben.

Eine kleine Backform (18-10) mit Backpapier auslegen (Zuerst den Kreis für den Boden, dann die Wände, hier hilft immer ein bisschen Fett um das Backpapier fest zu machen). Den Teig einfüllen. Nun ein Stück Alufolie, welches genauso lang wie der Umfang Eurer Backform ist hinlegen und mit in Wasser getränktem Küchenrollenpapier auslegen. Falten und um die Backform legen. So wird Euer Biskuit schön gleichmässig hoch. Das Ganze wird dann auf 170Grad Oder-Unterhitte ca 50 Minuten gebacken. Nach dem Backen vorsichtig die Springform lösen, ebenso das Backpapier und den Biskuit auskühlen lassen.

Für die Fruchtfüllung Johannisbeeren mit Zucker und der Kokosmilch in einem Topf verrühren, entweder mit Gelantine oder Tortenguss ein wenig eindicken und erkalten lassen.

Nun Butter mit Puderzucker und Kokosmilch verrühren, den Frischkäse dazugeben und zum Schluss je nach Geschmack die Kokosflocken dazugeben. Dann mindestens eine halbe Stunde kühl stellen.

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Anrichten: Den Biskuit zweimal durchschneiden, den unteren Boden mit der Hälfte der Fruchtfüllung bestreichen, den zweiten Boden darauflegen, wieder mit Fruchtfüllung bestreichen und dann den Deckel darauflegen. Nun den ganzen Kuchen mit dem Frosting bestreichen, eventuell noch mit Kokosflocken bestreuen und mindestens eine Stunde kühlstellen. Kurz vor dem Servieren könnt ihr den Kuchen noch mit Johannisbeeren etc verzieren.

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Kuchen Sommer 6

Ein leckerer, kleiner Sommerkuchen- ich hoffe er schmeckt Euch!

Alles liebe Eure Nathalie!

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Ihr Lieben mögt ihr auch so gerne Kirschen? Ich liebe Kirschen! Als Kind hatte ich zwei riesen Kirschbäume im Garten und war immer bestens mit Kirschen versorgt.

Und da ich ja seit Neustem allergisch gegen Erdbeeren bin, freut mich dieses Sommer-Obst umso mehr.

Nur das ensteinen, nun ja, ich hasse es! Ich habe keinen Entsteiner- es geht zum Beispiel genauso gut mit einer Haarnadel oder einem Spiess mit rundem Kopf. Aber diese Sauerei.. (Natürlich vergesse ich IMMER Handschuhe anzuziehen, und so haben meine Hände und Fingernägel auch noch einige Tage danach etwas davon).

Früher hat meine Mama das immer gemacht- alle Kirschen entsteint und für die Familie gebacken.

Aber leckerer Kuchen mit richtig frischen Kirschen…mmh, dass ist wirklich ein Unterschied zu denen im Glas, oder?Und mit knusprigen Streuseln obendrauf wirklich ein Hochgenuss.

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Das Rezept ist von meiner Mama, sie macht es seit ich denken kann mit vielen Früchten, dass Besondere ist der Rührteig mit leichtem Zitronenaroma der anstatt Butter mit Öl gemacht wird und die leckeren, knusprigen Streusel obendrauf!

Ein tolles Familien-Rezept und endlich mache ich auch mal mit bei Tastesheriffs „Ichbacksmir„. Diesmal geht es nämlich um Familienrezepte– da bin ich ja genau richtig.

Für ein Blech oder eine Fettform (wenn ihr eine 26er Springform nehmen möchtet, oder 12 Muffins, einfach alles halbieren)braucht ihr:

Für den Teig:

5 Eier

120g braunen Zucker

100g Zucker weiss

1 Prise Salz

100ml neutrales Öl

ca. 230ml Milch

2 Päckchen Vanillezucker

450g Mehl

4Tl Backpulver

etwas abgeriebene Zitronenschale

Für die Streusel:

100g Butter

250g Mehl

100g Zucker

1 Vanillezucker

Das Mark einer Vanilleschote

1 Prise Salz

1Eigelb

Ausserdem:

5-7 Hände voll frischer, entsteinter Kirschen Eurer Wahl

Für den Teig die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker mindestens 3 Minuten schaumig schlagen (da hilft bestimmt auch eine Küchenmaschine). Nun das Öl, die Milch, Salz und Zitronenrieb solange unterrühren bis das Öl sich mit Allem verbunden hat. Zum Schluss Mehl mit Backpulver mischen und möglichst kurz unterrühren. (Natürlich bis sich das Mehl aufgelöst hat).

Die Zutaten für die Streusel einfach alle zusammen vermischen, kneten und kühl stellen.

Den Teig in eine gefettete Auflaufform oder auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und die Kirschen der Reihe nach in den Teig drücken.

Im vorgeheizten Backofen bei 200Grad Ober-Unter Hitze ca 30 Minuten backen. Dann die Streusel darauf verteilen und nochmals ca 20 Minuten backen. (Ggf den Backofen auf 150Grad runterschalten und darauf achten dass die Streusel nicht zu braun werden).

Der Kuchen schmeckt lauwarm mit Vanilleeis oder Sahne auch sehr lecker..

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Alles Liebe, Eure Nathalie

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Jetzt habe ich tatsächlich lange gegrübelt, ob ich sie so nennen darf, bin aber zu dem Schluss gekommen, dass es sein muss. Denn seit ich denken kann, hatte unsere Dorfbäckerei/Konditorei diese leckeren mit glänzendem, und leicht cremigen Schokoguss überzogenen Dinger rund um Karneval im Angebot. Aus fluffigen Biskuit, der auf der Zunge zerging wie Zuckerwatte gefüllt mit einer leckeren, hellen Creme. Dann der Guss und schliesslich, mein Kinder Highlight überhaupt, ein Clown auf einem kleinen Spiess als Topping. Und ja, auch wenn es nicht korrekt ist, sie hiessen und heissen immer und unangefochten:

Mohrenköpfe♥

Nun ist meine Mama ja eine Expertin auf diesem Gebiet  und obwohl es diese leckeren Teile immer mal wieder zu kaufen gibt, schmecken sie eben nicht SO wie damals. Sind sie industriell gemacht, sind sie mit schnöden Pudding gefüllt und anscheinend sind wir zu sehr „Stadt“ als dass es noch eine kleine, schnucklige Konditorei geben würde, die sie so herstellt wie wir es kennen.

Also habe ich mich an Werk gemacht und in meinen Erinnerungen gekramt- Teig, Creme und Guss so zusammengebastelt wie ich es für richtig empfunden habe und heraus kamen wirkliche Kindheits-Erinnerungen-Berliner, leider ohne Spiess mit Clown dafür aber mit zauberhaften Clown-Zuckerwerk von Bombasei.

Wenn ihr also auch schon mal in den Genuss gekommen seit, oder einfach eine leckere Alternative zu den herkömmliche Berliner sucht.. legt los.  Soviel Übung braucht man dafür nämlich nicht, und das Ergebnis ist einfach grandios.

Die Mohrenköpfe bestehen aus zwei Hälften Biskuitteig, mit einer weissen Buttercreme, Aprikosenmarmelade und Schokoguss.

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Zuerst werden die Biskuithälften gebacken. Es gibt tatsächlich Mohrenkopfbackformen, aber normale Muffinformen funktionieren auch super. Diese müsst ihr aber fetten und mehlen, dass heisst ihr fettet zuerst alle Mulden dünn aus und stäubt dann überall Mehl hinein, klopft es wieder raus, am besten so, dass alles mit einer dünnen Mehlschicht überzogen ist.

So wirds gemacht:

Easy Biskuitteig

(ich mache ihn extra lockerer, für einen Boden würde ich mehr Mehl&Speisestärke verwenden).

4Eier

2Essl heisses Wasser

85g Zucker

Vanillezucker

50g Mehl

50g Speisestärke

2TLBackpulver

Zuerst die Eier mit dem Wasser, dem Zucker und dem Vanillezucker super schaumig schlagen. Entweder mit der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät. Die Masse muss richtig hellgelb und seeeehr schaumig werden.

Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen und immer einen Teil über die Masse sieben (WICHTIG: SIEBEN!) und mit einem Teigspachtel (NICHT RÜHRGERÄT ODER SCHNEEBESEN) vorsichtig unterheben. Das solange machen, bis alles miteinander verbunden ist. Das Sieben ist wirklich sehr wichtig, denn sonst habt ihr später kleine Klumpen im Teig. Ebenso wichtig ist das Einarbeiten mit dem Spachtel, denn durch Rührgeräte&Co. wird der Teig alles andere als luftig.

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Den Teig jeweils immer bis zum Rand in die Muffinformen füllen und bei 180Grad Ober-und Unterhitze ca 20Minuten backen. Danach durch leichtes klopfen oder drehen herauslösen und gut erkalten lassen.

Weisse Buttercreme

!Für die Buttercreme müssen alle Zutaten zimmerwarm sein, am besten einige Stunden vor Beginn rausstellen.!

Als Erstes wird eine Baisermasse hergestellt. Dafür drei Eier trennen und das Eiweiss mit 65g Zucker in einer Schüssel über simmerndes Wasser geben und solange mit einem Scheebesen rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. (An dieser Stelle könnt ihr schon Aroma dazugeben, ich habe etwas Vanillearoma genommen.) Wenn ihr keine extra Wasserschüssel habe, reicht auch eine Porzellanschale öä die ihr dann einfach in einen mit  ein wenig Wasser gefüllten Topf gibt (so wie zb bei einer Schokoguss-Herstellung).

Hat sich der Zucker aufgelöst, nehmt ihr den Topf vom Herd oder schüttet die Masse in eine Rührschüssel und mixt Alles 6 Minuten lang auf höchster Stufe zu einer Baisercreme.

Anschliessend kommen 250g weiche Butter Stück für Stück dazu, bitte immer wieder weiterrühren. Wenn die gesamte Butter verwendet wurde, rührt ihr immer noch weiter, nicht erschrecken wenn die Masse zwischenzeitlich geronnen und klumpig aussieht! Das ist richtig und nun seit ihr nicht mehr weit von der tollen weissen Creme. Einfach solange weiterschlagen bis die Masse zu einer schönen, geschmeidigen weissen Creme wird.

Sind die Biskuithälften vollständig erkaltet geht es ans Zusammensetzen. Hierfür 100g Aprikosenmarmelade erwärmen. Dann 5 Hälften mit der glatten Seite nach oben auf ein Backpapier setzen, einen gestrichenen Esslöffel Creme in die Mitte geben, die Ränder mit Marmelade einstreichen und den „Deckel“ daraufgeben und dann einmal komplett mit der flüssigen Marmelade bestreichen. Kurz antrocken lassen.

Nun 250g dunkle Kuvertüre mit 1TL geschmacksneutralem Öl im Wasserbad auflösen (fertiger Guss geht natürlich auch) und das Gebäck damit überziehen. Dann je nach Lust und Laune mit bunten Streuseln&Co dekorieren. 

 

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Ich habe diese hübschen Clowngesichter von der Firma Bombasei zur Verfügung gestellt bekommen, seit gespannt, bald sehr ihr mehr davon.

Falls ihr Euch schon gefragt habt, wo bleibt denn heute dein Gast? Kann ich nun sagen, da ist ER bzw SIE. Heute begrüsse ich die liebe Angela von MeinHerzStück!

Angela habe ich bei einem Vor-Blogst-Treffen in Köln kennenlernen dürfen und mich wieder gewundert wieviele tolle Blogs ich nicht kenne. Am tollsten liebe ich bei ihr die tollen Fotos- ♥

Und nun, herzlich Willkommen:

Liebe Nathalie,
vielen Dank für die Einladung Deinen 1. Bloggeburtstag mit Dir zu feiern.
Ich wünsche Dir von Herzen alles Liebe zu diesem besonderen Ereignis und habe Dir und
Deinen Lesern einen Geburtstagskuchen mitgebracht.

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Für den Kuchen habe ich eine kleine 3-D Backform verwendet – für eine 18er oder 20er
Form müsst ihr das Rezept verdoppeln. Das Rezept ist ganz einfach und schnell
zuzubereiten und sehr lecker.

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Zutaten:
100g Butter
100 Zucker
150g Mehl
3 Eier
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
Die Butter, Zucker, Salz und Eier schaumig rühren und nach und nach das gesiebte Mehl
mit dem Backpulver zugeben und zu einem glatten Teig verrühren.
Bei 170 Grad ca. 40-50 min backen.

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Für das Icing habe ich 90g gesiebten Puderzucker mit einem halben Eiweiß verrührt und
über den erkalteten Kuchen gegeben.

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Liebe Nathalie, ich wünsche Dir noch weiterhin ganz viel Spaß beim bloggen und freue
mich schon auf viele weitere wundervolle Beiträge von Dir
Alles Liebe
Angela

So schön, oder? Vielen lieben Dank dass du trotz Schwierigkeiten diesen tollen Post gezaubert hast ♥

Ihr Lieben, trotz meiner zahlreichen Geburtstag-Gäste habe ich heute ein kleines Rezept für Euch- Ohne grosse Worte etwas Leckeres für die kommende jecke Zeit- ein Familienrezept:

Feine Mutzemandeln oder bei mir Mutzeblumen (weil meine Mama ihr Mutzenmandeln-Ausstecherform nicht rausrückt) sind kleine Gebäcke aus feinem Teig in Fett ausgebacken, meist in einer typischen Mutzenform die einer Mandel ähnelt. Neben Krapfen und Berliner ein sehr beliebtes Gebäck hier im Rheinland-und auch bei uns zu Hause.

Sehr leicht herzustellen, ohne grosse Wartezeit und mit einem Haps im Mund- also Karnevalszug-und Kinderfreundlich.

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Ihr braucht:

300g Mehl

2 TL Backpulver

100g Zucker

2 Eier

1TL Mandel oder Rumaroma

1TL geriebene Zitronenschale

Prise Salz

90g weiche Butter

Zum Ausbacken geschmacksneutrales Öl oder Frittierfett.

Alle Zutaten vermischen und gut durchkneten. Den Teig ca 1cm dick ausrollen und dann nach belieben ausstechen. Anschliessend im heissen Fett oder in der Fritteuse goldgelb backen.

(Tipp für das Frittieren im Topf: Mit einem Holzlöffel testen ob sich ringsherum um den Löffel Bläschen bilden, dann hat das Fett die richtige Temperatur).

Danach kurz auf Küchenpapier abtropfen und in Zucker oder Puderzucker wälzen.

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Ich packe jetzt kleine Tüten und los geht es auf den Strassenkarneval- habt eine schöne Zeit

Ein dreifaches Mutzenblömchen Alaaaafff!!!!!!

 

Heute zu Gast, Stephanie von MeineKüchenschlacht.

Stephanie ist eine wahre Tortenkünstlerin und da ich ja nicht so der Motiventorten-Typ bin, spinkse ich immer bei ihr wenn ich Ideen oder Anleitungen brauche. Kennengelernt haben wir uns auch über eine Bloggeraktion, und ich bin sehr froh bei den vielen Blogs die es gibt, Stephanies gefunden zu haben. Sie hat euch einen leckeren Apfelkuchen mitgebracht, und ich kann Euch sagen, er ist oberlecker! (Ich habe das Rezept ja schon ein paar Tage…) und gar nicht schwer zu backen! Und los gehts, herzlich Willkommen liebe Stephanie…

Apfel Kuchen vom Blech, mit einem Hauch Calvados veredelt

Da so ein Apfelkuchen vom Blech schnell als langweilige betitelt wird, habe ich meinen mit einem Hauch Calvados veredelt.Und siehe da. So schnell war mein mitgebrachter Apfelkuchen noch nie aufgefuttert wie an diesem Tag. Er ist natürlich nicht unbedingt für Kinder geeignet, daher ist es heute mal eine Erwachsenen Variante. Das besondere an diesem Rezept ist, das der Apfel zuerst leicht eingekocht wird, also zu einer Art Kompott. Daher ist der Kuchen richtig schön saftig. Der Calvados unterstreicht den säuerlichen Apfel Geschmack. Und da Zimt für mich einfach zu jedem guten Apfel Gebäck dazugehört darf auch hier keiner fehlen.

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Zutatenliste (für ein Backblech)

-> wer nur eine kleiner Menge backen möchte halbiert die Zutaten <-

 Rührteig:

150 g Zucker

250 g Butter

270 g Mehl

110 g Speisestärke

1 P. Backpulver

5 Eier

80 ml Milch

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Streusel:

 

200g Butter, kalt

130 g Zucker

1 Prise Salz

!/4 TL Zimtpulver

250 g Mehl

 Kuchen meine Küchenschlacht 3

Apfel-Calvados Kompott:

 ca. 7-8 mittelgroße, säuerliche Äpfel ( gut 1,3 kg )

50 ml Calvados

1/2 TL Zimtpulver

2-3 EL Speisestärke

3 EL Wasser

Zubereitung

 

1. Den Apfel schälen, entkernen und in mittelgroße Würfel schneiden. Mit dem Calvados in einen kleinen Topf geben und bei schwacher Hitze, zusammen mit dem Zimtpulver ca. 6-7 Minuten köcheln lassen. Die Speisestärke mit dem Wasser glatt rühren und einen TL in die köchelnde Masse rühren. Wenn das Kompott noch nicht angedickt genug ist ( es sollte keine Flüssigkeit mehr vorhanden sein) dann einen weiteren TL unterrühren.

Beiseite stellen und abkühlen lassen.

 2. Die Butter mit dem Zucker weich schaumig rühren.

Mehl, Speisestärke und Backpulver vermischen und sieben. Die Eier nach und nach in die Buttermischung einrühren bis eine fluffige helle Masse entsteht. Das dauert ca. 3-4 Minuten. Nun die Milch unterrühren und Das Mehlgemisch dazugeben. Alles so lange rühren bis eine glatte Masse entstanden ist.

 3. Für die Streusel die Zutaten alle zu einem krümeligen Teig verkneten. Am liebsten nehme ich die Hände dazu, Knethacken gehen aber auch. An die Seite stellen.

 Den Backofen auf 175 Grad vorheizen

 4. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Rührteig darauf verteilen. Darüber nun das Apfel-Calvados Kompott streichen.

Die Streusel über die gesamte Fläche bröseln und das Blech in den Ofen schieben.

Für 30-35 Minuten backen.

Da diesen Apfelkuchen der kleine Schuß Calvados erst ausmacht, würde ich Euch empfehlen ihn nicht weg zu lassen.

Wer allerdings keinen Alkohol verarbeiten möchte, der sollte diesen durch einen sehr guten Orangensaft ersetzen.

 Eure Stephie

Kuchen meine Küchenschlacht 2

 

Und da meine liebe Blogger Freundin und allerbeste Wichtelpartnerin der Welt Nathalie, in diesen Tagen mit Ihrem Blog Ihren ersten Geburtstag feiert, fand ich, das ich diesen oberleckeren Kuchen, mit auf Ihre Kaffeetafel stellen könnte.

 Alles Liebe & Gute für Dich und Deinen Blog meine Liebe.

Vielen lieben Dank meine Liebe, ich hoffe es hat Euch heute wieder gefallen?! Morgen geht es auch schon Schlag auf Schlag weiter mit einem lieben Menschen aus Bloggerhausen, ihr dürft schon mal gespannt sein ♥

Heute habe ich die liebe Julia von Herebybike zu Gast, die ich bei meinem ersten Blogger-Workshop kennengelernt habe und die ich direkt sehr zauberhaft fand. (Ich war sofort verliebt in ihre Haare). Wenn ihr mal auf ihrem Blog stöbert und euch ihre Fotos anschaut wisst ihr was ich meine. Deshalb hat mich es sehr gefreut, dass sie bei mir zu Gast ist und sogar etwas Leckeres mitbringt. Sogar extra für mich ohne Mehl&Zucker- was mich natürlich sehr freut. (Vielleicht hätte ich ihr verraten sollen, dass sie ruhig Mehl&Co benutzen kann aber so ist es natürlich noch eine grössere Überraschung für mich).

Und, KREISCH! Extra Kitchenclouds, ist das nicht super süss? Schaut mal…

Süße Kitchenclouds

Liebe Nathalie,

herzlichen Glückwunsch zu deinem Bloggeburtstag und tausend Dank für die Einladung, mit dir zu feiern! Ich freue mich seit deiner Mail, denn für dich schreibe ich meinen ersten Gastpost. Zur Feier des Tages habe ich dir etwas Süßes mitgebracht, denn das darf auch auf einem Bloggeburtstag nicht fehlen.

Da auf Kitchencloud ab diesem Jahr ohne Zucker und Mehl gebacken wird, musste ich mir ganz schön was überlegen. In meinem Kopf buk ich sahnige Kitchenclouds, die wie dein Bloglogo aussehen sollten. Aber ohne Zucker? Und woraus macht man den Teig? Herausforderung angenommen! Und nach nur ein wenig Recherche hatte ich folgendes Rezept, das superschnell geht, sehr lecker und süß ist – und low carb!

 Geburtstag Kitchencloud

Zutaten für 5-6 Tortelettes:

*400 g gemahlene Mandeln

*Vanilleextrakt

*50 g Agavendicksaft

*1 Prise Salz

 

Alle Zutaten verkneten und in gefettete Tortelette-Förmchen drücken, dann stürzen. Fertig! (Das Rezept für den Teig ist an das Buch „Vegan for fit“ von Attila Hildmann angelehnt.)

 

für die Crème:

*250 g Magerquark

*1 Becher Sahne

*Mark einer Vanilleschote

*evtl. zusätzlich Agavendicksaft

*Himbeeren (Ich weiß, ich weiß, im Logo ist es eine Kirsche, aber Kirschen waren im Februar einfach nicht aufzutreiben. Zum Glück sind Himbeeren auch lecker!)

 Quark mit Vanillemark glattrühren und so viel Agavendicksaft unterrühren bis er süß genug ist. Die Sahne schlagen und unter den Quark heben. Die Quarkcrème auf den Tortelettes verteilen und mit Himbeeren garnieren.

Geburtstag Kitchencloud

 Das war’s auch schon! Wer mag, kann die fertigen Tortelettes noch mit gemahlener Vanille garnieren. Ich hatte übrigens vergessen, meine Tortelette-Förmchen einzufetten, aber mit ein bisschen Rütteln konnte ich den Boden trotzdem ganz einfach herauslösen.

 

Eine schöne Geburtstagswoche wünsche ich dir und deinen Leserinnen und Lesern noch, es war schön, dabei zu sein!

Deine Julia

Ein riesen grosses Danke an dich liebe Julia! Jetzt hat mein Blog sogar sein eigenes Rezept- Wölkchen, und dann noch LowCarb ich bin ganz verliebt!!! ♥