Jetzt ist unsere Baby-Halbzeit schon vorbei, es läuft alles gut. Der Babykleiderschrank füllt sich, Kinderwagen und Bettchen stehen schon bereit und der Bauch wächst und wächst. Das Einzige was mir wirklich Sorgen macht, ist das Kindlein. Sie wusste schon ganz früh dass sie ein Geschwisterchen bekommt, das haben wir absichtlich so gemacht, damit sie genug Zeit hat sich daran zu gewöhnen. Und gefreut hat sie sich, wie Bolle! Stand sie doch monatelang zuvor an ihrem Fenster und wünschte sich vom lieben Gott einen Bruder oder eine Schwester. Das war schon alles so süss und lieb- wir hatten immer ein gutes Gefühl. Keine Eifersucht zu spüren- jeden Tag wurde mein Bauch gestreichelt, geküsst und mit ihrem Geschwisterchen gesprochen.

Nun soweit so gut- aber sie macht sich Sorgen. Vielleicht hat sie auch ein wenig Angst. Umso grösser nämlich der Bauch wird, umso mehr hängt sie an mir, umso mehr werde ich liebkost, gestreichelt und umarmt. Ich bekomme ständig kleine Geschenke, Bilder etc. Sie hilft mir ungefragt- holt mir zum Beispiel neues Wasser aus der Küche- ganz viele kleine Dinge an denen ich merke, dass sie mir (und Papa) besonders gefallen möchte.  Bis dato habe ich sie gelassen, und ihre Zweifel und Ängste mit viel Zuwendung versucht zu verscheuchen.

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Vor ein paar Tagen kam dann aber, einfach so und ohne wirklichen Auslöser, dieser Satz:

„Mama, habt ihr mich noch genauso lieb, wenn das Baby da ist?!“

Bahm, da war er! Ich war total geschockt, es kam einfach unvermittelt und ich kenne meine Kleine sehr gut und ich weiss was in ihrem Köpfchen vorgeht, wenn sie so etwas sagt.

Man sagt ja immer, man soll das zweite Kind im kurzen Abstand nach dem ersten bekommen. Unser Abstand ist natürlich viel grösser und unsere Hoffnung war, dass sie es einfach besser versteht, einfach weil man schon ganz normal mit ihr reden kann.

Aber das sie sich solche Gedanken macht, damit haben wir (in dieser Form) nicht gerechnet.

Was also tun? Wir haben entschieden, wir machen weiter wie bisher. Beziehen sie bei allen Dingen bei denen es möglich ist, mit ein, verdoppeln die Schmusezeiten und geben ihr ganz viel Mama und Papa Zeit. Und ihr immer wieder begreiflich machen, dass wir eine Familie sind und sie sich keine Sorgen machen muss.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Was soll man als Eltern tun wenn Liebe, Zuneigung und Reden nicht mehr ausreicht um die Sorgen zu verwischen?

Alles Liebe, Eure Nathalie

Eine neue Runde ICH BACKS MIR ist eingeläutet! Das Thema dieses Mal: Das liebste Sommerrezept!

Wenn es Kuchen sein soll, mag ich im Sommer am liebsten Sachen mit Biskuit, Joghurt Frischkäse oä. Und da grade Johannisbeer-Zeit ist gibt es in meinem kleinen Kuchen leckere Johannisbeeren, die auf einem luftigen Vanille-Biskuit Platz nehmen, umhüllt mit Kokos-Frischkäse-Frosting! Sehr lecker, leicht nachzumachen und ein kleiner Star auf jeder sommerlichen Kaffeetafel.

Für den Biskuit:

4 mittelgrosse Eier

150g Zucker

1 Vanillezucker

ausgekratzte Vanilleschote

180g Mehl

1TL Backpulver

Ausserdem: Backpapier, Alufolie und Küchenrolle

Für die Füllung:

Ca. 200g gewaschene und entstielte Johannisbeeren

2 Packete Vanillezucker

ca 10Essl Kokosmilch

Gelantine zum einrühren oder roten Tortenguss

Für das Frosting:

120g sehr weiche Butter

200g Puderzucker

2Essl Kokosmilch

300g Frischkäse

ca 5 Essl Kokosflocken, je nach Geschmack

Für den Biskuit Eier mit Zucker und Vanille ca 30 Minuten auf höchster Stufe steif schlagen. Dann das Mehl mit Backpulver sieben und vorsichtig unterheben.

Eine kleine Backform (18-10) mit Backpapier auslegen (Zuerst den Kreis für den Boden, dann die Wände, hier hilft immer ein bisschen Fett um das Backpapier fest zu machen). Den Teig einfüllen. Nun ein Stück Alufolie, welches genauso lang wie der Umfang Eurer Backform ist hinlegen und mit in Wasser getränktem Küchenrollenpapier auslegen. Falten und um die Backform legen. So wird Euer Biskuit schön gleichmässig hoch. Das Ganze wird dann auf 170Grad Oder-Unterhitte ca 50 Minuten gebacken. Nach dem Backen vorsichtig die Springform lösen, ebenso das Backpapier und den Biskuit auskühlen lassen.

Für die Fruchtfüllung Johannisbeeren mit Zucker und der Kokosmilch in einem Topf verrühren, entweder mit Gelantine oder Tortenguss ein wenig eindicken und erkalten lassen.

Nun Butter mit Puderzucker und Kokosmilch verrühren, den Frischkäse dazugeben und zum Schluss je nach Geschmack die Kokosflocken dazugeben. Dann mindestens eine halbe Stunde kühl stellen.

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Anrichten: Den Biskuit zweimal durchschneiden, den unteren Boden mit der Hälfte der Fruchtfüllung bestreichen, den zweiten Boden darauflegen, wieder mit Fruchtfüllung bestreichen und dann den Deckel darauflegen. Nun den ganzen Kuchen mit dem Frosting bestreichen, eventuell noch mit Kokosflocken bestreuen und mindestens eine Stunde kühlstellen. Kurz vor dem Servieren könnt ihr den Kuchen noch mit Johannisbeeren etc verzieren.

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Kuchen Sommer 6

Ein leckerer, kleiner Sommerkuchen- ich hoffe er schmeckt Euch!

Alles liebe Eure Nathalie!

ichbacksmir

Bei Berlinfreckles gibt es aktuell eine schöne „Blogparade“ zum Thema Alltagstipps für Küche, Kinder & Co oder kurz #WorkingMomTips. Ich liebe solche praktischen (Familien/Mama Tips) die das Leben ein klitzekleines Bisschen einfacher machen. Hier sind schon einige Tips (die ich sogar allesamt beherzige) und ein leckeres Rezept für Euch.

Natürlich habe auch ich einige Ideen und Tips- hier meine liebsten (und bewährtesten) zwei für Euch:

1. Einfach mal auch Kind sein!

Wie? spinnt die jetzt? Wenn ihr Euch das fragt seit ihr es definitiv zu wenig! Ich finde einfach stressige, nervige Situationen mit Kindern im Alltag kann man (manchmal) besser ertragen wenn man sich dadrauf einlässt. So wie Sophie einfach mit in den Buddelkasten geht, so kann man einige Situationen entschärfen indem man einfach mitmacht- Albern sein, auf dem Spielplatz mit klettern als nur zu sitzen, im Laub herumkugeln und sich mit Blättern bewerfen oder einfach wie wir, barfuss im Regen (oder sogar im Badeanzug) herumplanschen. Es ist allemal besser als gestresst und genervt zu sein und ich schwöre Euch, Eure Kids werden es lieben. Der positive Nebeneffekt: Es löst Spannungen, schafft kleine Auszeiten und macht (hoffentlich) glücklich.

Kitchencloud Momtips

2. Milchreis im Bett- so hat meine Mama schon Milchreis gekocht, ein super Seelenessen wenn man müde und gestresst ist.

Einfach die Menge Milchreis die ihr braucht mit Zucker und Milch nach Packungsanweisung kurz aufkochen, dann direkt runterschalten und wenn es nicht mehr ganz so heiss ist, den Topf dick einmummeln (mit einem Küchentuch) und ab mit ihm ins Bett! Dann entweder raus oder eine Runde spielen- Der Milchreis ist so in knapp einer Stunde fertig, ihr habt kaum Stress und das Kindlein erzählt immer ganz stolz das ihr Bett Milchreis kochen kann! Lecker mit Zimt und Zucker oder einem Klecks Marmelade.

Kitchencloud Momtips

Das sind natürlich alles nur kleine Anhaltspunkte- ich für meinen Teil nehme nicht mehr alles so furchtbar ernst, nehme mir aber immer sehr viel Zeit für das Kindlein- Diese Zeit entspannt mich ebenso sehr wie es sie glücklich macht- und das ist doch eigentlich die Hauptsache oder?

Alles liebe, Eure Nathalie

PS: Mit diese Beitrag hüpfe ich in den Verlosungstopf von Berlinfreckles und drücke alle Däumchen und freue mich auf eure Tips!!!

In letzter Zeit war Instagram und Facebook voll mit Statusmeldungen- allesamt mit Bildern und Berichten von Familienurlauben. Es scheint, als ob im Moment jeder Richtung Süden düst, die Kids im Gepäck. An sich wären wir jetzt auch weg. Zuerst nach Borkum und dann später nach Mallorca. Nun ist uns aber Etwas dazwischen gekommen, deshalb wird es dieses Jahr ein klitzekleines Bisschen anders als Letztes Jahr.

Die Fakten: Wir bekommen Nachwuchs, im November. An sich kein Grund nicht in den grossen Urlaub zu fahren.

Aber: Das Kindlein hegt seit langem, ausgelöst durch diverse Disney und Barbie-Filme, einen grossen, riesen Herzens-Herzenswunsch: Es möchte nach Paris!

Den Eiffelturm sehen, genau wie Remis aus Ratatouille und (Zitat: Echte, frankreichische) Croissants essen. Da das eigentlich zu ihrem Geburtstag im November geplant war, das nun ja nicht mehr geht, und es doch sehr gemein wäre, dem Kindlein wegen dem neuen Menschenkind diesen Wunsch einfach abzulehnen, düsen wir also in den Ferien nach Paris.

Und: Sie weiss es nicht! Ebenso weiss sie nicht, dass das von ihr in Afrika vermutete Disneyland auch in Paris zu finden ist (plus sämtliche herzgeliebten Prinzessinnen & Remi wird auch da sein).

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Heisst für uns, wir fahren nach Paris plus Disneyworld mit allem drum&dran (Wusstet ihr, dass man mit Cinderella essen kann? Ich bis dato auch nicht) und geben dafür soviel aus wie für eine Woche Familienurlaub auf Mallorca. (Von diversen Shops vor Ort mal abzusehen).

Ich bin aber ziemlich happy damit ihr diesen Wunsch zu erfüllen und freue mich schon auf ihr Gesichtchen!!!

Also gibt es bei mir bald keine Strandfotos sondern: Paris für Kinder! ♥

Alles liebe, Eure Nathalie

 

Ihr Lieben mögt ihr auch so gerne Kirschen? Ich liebe Kirschen! Als Kind hatte ich zwei riesen Kirschbäume im Garten und war immer bestens mit Kirschen versorgt.

Und da ich ja seit Neustem allergisch gegen Erdbeeren bin, freut mich dieses Sommer-Obst umso mehr.

Nur das ensteinen, nun ja, ich hasse es! Ich habe keinen Entsteiner- es geht zum Beispiel genauso gut mit einer Haarnadel oder einem Spiess mit rundem Kopf. Aber diese Sauerei.. (Natürlich vergesse ich IMMER Handschuhe anzuziehen, und so haben meine Hände und Fingernägel auch noch einige Tage danach etwas davon).

Früher hat meine Mama das immer gemacht- alle Kirschen entsteint und für die Familie gebacken.

Aber leckerer Kuchen mit richtig frischen Kirschen…mmh, dass ist wirklich ein Unterschied zu denen im Glas, oder?Und mit knusprigen Streuseln obendrauf wirklich ein Hochgenuss.

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Das Rezept ist von meiner Mama, sie macht es seit ich denken kann mit vielen Früchten, dass Besondere ist der Rührteig mit leichtem Zitronenaroma der anstatt Butter mit Öl gemacht wird und die leckeren, knusprigen Streusel obendrauf!

Ein tolles Familien-Rezept und endlich mache ich auch mal mit bei Tastesheriffs „Ichbacksmir„. Diesmal geht es nämlich um Familienrezepte– da bin ich ja genau richtig.

Für ein Blech oder eine Fettform (wenn ihr eine 26er Springform nehmen möchtet, oder 12 Muffins, einfach alles halbieren)braucht ihr:

Für den Teig:

5 Eier

120g braunen Zucker

100g Zucker weiss

1 Prise Salz

100ml neutrales Öl

ca. 230ml Milch

2 Päckchen Vanillezucker

450g Mehl

4Tl Backpulver

etwas abgeriebene Zitronenschale

Für die Streusel:

100g Butter

250g Mehl

100g Zucker

1 Vanillezucker

Das Mark einer Vanilleschote

1 Prise Salz

1Eigelb

Ausserdem:

5-7 Hände voll frischer, entsteinter Kirschen Eurer Wahl

Für den Teig die Eier mit dem Zucker und dem Vanillezucker mindestens 3 Minuten schaumig schlagen (da hilft bestimmt auch eine Küchenmaschine). Nun das Öl, die Milch, Salz und Zitronenrieb solange unterrühren bis das Öl sich mit Allem verbunden hat. Zum Schluss Mehl mit Backpulver mischen und möglichst kurz unterrühren. (Natürlich bis sich das Mehl aufgelöst hat).

Die Zutaten für die Streusel einfach alle zusammen vermischen, kneten und kühl stellen.

Den Teig in eine gefettete Auflaufform oder auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und die Kirschen der Reihe nach in den Teig drücken.

Im vorgeheizten Backofen bei 200Grad Ober-Unter Hitze ca 30 Minuten backen. Dann die Streusel darauf verteilen und nochmals ca 20 Minuten backen. (Ggf den Backofen auf 150Grad runterschalten und darauf achten dass die Streusel nicht zu braun werden).

Der Kuchen schmeckt lauwarm mit Vanilleeis oder Sahne auch sehr lecker..

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Alles Liebe, Eure Nathalie

ichbacksmir

Johanna von PinkePank hat am Wochenende ein paar sehr schöne Zeilen zum Thema Geburt geschrieben- und die Frage gestellt: Wie war Eure Geburt?

„Schön“ habe ich direkt wie aus der Pistole geschossen in Gedanken geantwortet und wiederlege damit wahrscheinlich jede Hausmutti-Horrorstory vom der bösen, bösen PDA, von der blöden Schwangerschaftsdiabetes und vom Wehentropf&Co.

Das habe ich nämlich alles erlebt, nun sagen wir lieber, WIR haben das erlebt-der Mann des Hauses war natürlich auch dabei!

Und auch wie Johanna finde ich es sehr wichtig Neu-Mamis zu erzählen, dass eine Geburt etwas Schönes ist und sein kann.

Meine persönliche Meinung dazu ist (eigentlich meine Lebeneinstellung):

Dinge einfach erleben, ein wenig auf sich zukommen lassen

Schlimme Dinge passieren sowieso, da muss man sich vorher nicht noch verrückt machen und kostbare (Lebens)-Zeit verschwenden. Auch wenn sich das für den Ein- oder Anderen eine Spur zu sehr nach Eso anhört, hat es sich (bei mir) sehr bewährt.

Bei mir lief es nämlich folgendermaßen ab: Zunächst wurde eine Schwangerschaftsdiabetes festgestellt, ein schönes Klischee für Alle, die nicht Größe 36 tragen. Ehrlich, so kam es mir vor. Ich musste wegen EINEM Punkt über den zugelassenen Blutzuckerwerten nach dem sogenannten Glucose Test immer brav zu einer Diabetologin laufen, die mir eher ein: „Nichts fettiges, nichts Süßes, am besten nur Gemüse Diätplan“ aufs Auge gedrückt hat als mit mir über Folgen  etc. einer Schwangerschaftsdiabetes zu reden. (Ich musste weder Insulin spritzen, noch hatte ich in der gesamten Schwangerschaft je wieder zu hohe Blutzuckerwerte!).

Die Folgen des diagnostizierten Schwangerschaftsdiabetes waren aber immens:

Einleiten zum ET, Flasche anstatt Brust direkt nach der Geburt. Das hieß für mich erstmal 2 Tage Tabletten zum Einleiten der Wehen. (Wirkten nicht, bis auf furchtbare Magenkrämpfe ). Herumirren auf den Gängen und warten auf den Mann. Am Ende des zweiten Tages hatte ich solche Schmerzen (es waren definitiv Magenschmerzen von den ganzen Tabletten, alles Andere war ruhig) dass ich von einem Arzt Zäpfchen zur Beruhigung bekam. (Zäpfchen!). Es wurde noch schlimmer.

Ich wartete alleine in der Einfahrt des Krankenhauses auf den Mann des Hauses – und dachte das Kindlein kommt niemals raus.

Das war der Einzige Moment in dem ich ein bisschen Angst hatte. 

Danach ging alles Ratzfatz. An den Wehentropf (ALLES WEGEN DER BLÖDEN DIABETES), nach kurzer Zeit Buscopan gegen die Schmerzen, dann PDA (Ja, ich bin eine PDA Schwester, und das immer wieder) und schon nach dem Nachlassen der PDA-Probe kam das Kindlein nach wenigen Minuten zu uns.

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Das wars. Mir ging es super, das Kindlein war ein bisschen gestresst, ich hatte den Eindruck es hätte noch mindestens eine Woche drin bleiben wollen, aber dank der Diabetes ging es leider nicht. Ich hatte weder Schmerzen, noch Blutungen noch war ich bedöst von der PDA.

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Und trotz der ganzen Umstände: Ich hatte eine schöne Geburt- ohne wenn und Aber!

Natürlich gibt es andere Fälle und schlimmere Situationen, aber eben nicht nur- bleibt zu hoffen dass es im November wieder so gut klappt.

Danke nochmal an Johanna für den Gedankenanstoss ♥

 

 

 

Seid ihr schon gespannt auf heute Abend? Endlich das erste Deutschland Spiel! Und da das Wetter (zumindest bei uns) nicht grade zum Grillen einlädt gibt es heute im Rahmen von Peters Blogevent „Kick aus fernen Töpfen“ nach einem typisch spanischen Gericht ein leckeres Deutsches!

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Zuerst habe ich mich schwergetan, deutsch, WM-tauglich-oh je- aber dann zack, hatte ich die Idee:

Currywurst!

Leckere, knusprige Rostbratwurst mit einer tollen, selbstgemachten (Curry) Soße.
Also wenn ihr heute noch nichts geplant habt, es geht, wie meist bei mir, sehr fix und ihr könnt die Portionen beliebig erweitern.

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Hier mein Rezept, angelehnt an ein Rezept von Frank Rosin, ausreichend für 4 Personen:
9 Rostbratwürste
6 rote Paprika
2 reife Tomaten
2 kleine Zwiebeln (Schalotten oder rote sind am besten)
2 mittlere Knoblauchzehen
1 Tube Tomatenmark
Ca. 1 Liter Gemüsebrühe (selbstgemacht, es geht natürlich aber auch aufgelöste Fertige, räusper)
Ca. 150g Zucker
Ca. 8 TL Süßes Paprikapulver
Ca. 5 TL Gutes Currypulver
Ca. 2 TL Cayenne Pfeffer
Salz
Öl (geschmacksneutral)

 

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Und so geht’s:

Zuerst die Tomaten mit heißem Wasser überbrühen, von der Haut entfernen. Kerne auslösen und das Fleisch in kleine Würfel schneiden.
Nun die Zwiebeln, den Knoblauch und die Paprika ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Ein wenig Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln, den Knoblauch, Paprika und Tomate darin andünsten. Nun das Tomatenmarkdazugeben und gut durchrühren. Das Ganze mit der Brühe ablöschen und nun mit Zucker und den Gewürzen gut würzen. Auf mittlere Flamme einkochen lassen und zum Schluss gut pürieren.
Dann die Rostbratwürste knusprig braten, in Scheiben schneiden und mit der Soße anrichten.
Ich vermenge die Wurst immer gerne mit der Soße und gebe noch etwas Currypulver dazu.
Dazu noch ein paar Fußball Brötchen und fertig ist ein leckeres WM- Essen zur Unterstützung unserer Mannschaft.
Ich drücke heute Abend jedenfalls alle Daumen!

 

Alles liebe, Eure Nathalie

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Blogevent zur Fußball-WM 2014 - Wir kochen uns um die Welt

Heute in einer Woche geht es endlich los!

Freut ihr Euch auch auf die WM? Ich muss gestehen, ich mag Fussball, eigentlich bin ich da aber eher Mannschaftsgebunden, aber bei der WM wird natürlich eine Ausnahme gemacht. Bei uns zu Hause ist dann alles auf Fussball eingestellt- von der Deko bishin zu den Knabbereien.

Umso mehr habe ich mich gefreut als ich bei Peter von AusmeinemKochtopf den Aufruf zu seinem WM (Blog) Event gesichtet habe:

Kick aus fernen Töpfen!

Worum es geht, und welche tollen Bloggern mitmachen lest ihr hier nach.

Kurz gesagt geht es einfach darum, die jeweiligen beteiligten Mannschaften kulinarisch zu unterstützen- mit einem typischen Gericht ihrer Landes.

Meine Wahl ist mir nicht schwer gefallen, Deutschland und Spanien sind einfach meine Lieblingsländern und schon seit ich grade mal 2 Jahre alt war, verbrachte ich die kompletten grossen Ferien in Spanien. (und mit dem leckeren Essen).

Mein spanisches Gericht zur WM könnt ihr 1) Prima vorbereiten und es geht wirklich ratzfatz und 2) es ist für einige hungrige Gäste ausreichend und beliebig erweiterbar:

Gazpacho– eine kalte Gemüsesuppe die ursprünglich aus Andalusien stammt, wie auch mein Rezept.

Mein Rezept ist von meinem Papa, der es vor Jahren bekommen hat und es ist genauso alt wie ich- es gibt viele Varianten, aber diese ist mein Favorit vielleicht einfach weil es so schön schnörkellos daherkommt.

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Für ca 6 Gläser a 250ml braucht ihr:

100g Weissbrot (Baguette) vom Vortag

6 Grosse, reife Tomaten

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1 Salatgurke

1 rote und 1 grüne Paprika

ca 3Essl Olivenöl

Sherry- oder Rotweinessig

ca 100ml stilles, sehr kaltes Wasser

Meersalz und groben schwarzen Pfeffer

Zucker

Zitronensaft

Als Erstes muss das Brot in ausreichend Wasser eingeweicht werden. Dann ritzt ihr die Tomaten ein und übergiesst sie mit heissem Wasser. Anschliessend können sie mühelos gepellt werden. Die Tomaten, die Salatgurke, die Zwiebel, sowie die Paprikaschoten waschen, putzen von Kernen und Schalen befreien und alles in kleine Würfel schneiden. Die Hälfte der Gurke,Paprika und zwei Tomaten in ein seperates Gefäss geben. Das restliche Gemüse, das ausgedrückte, jetzt weiche Brot. den Knoblauch sowie 100ml Wasser mit dem Pürierstab zerkleinern, so das eine sämige Masse entsteht. (Ist sie zu dick einfach mit Wasser verdünnen).

Nun mit Olivenöl, dem Essig (ca 1Essl) Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken und einige Stunden kühl stellen.

Kurz vor dem Servieren mit Zitronensaft und ggf noch einmal Olivenöl beträufeln, die Gemüseeinlage dazugeben und geniessen! ♥

(Wer die Konsistenz des Brotes in der Suppe nicht mag nimmt 3Tomaten mehr und lässt das Brot weg).

Dazu gibt es bei uns immer einen Spiess mit gebratenem Serranoschinken oder ein paar gebratene Scampi.

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Die Suppe lässt sich super vorbereiten und schmeckt nach einem Tag im Kühlschrank fast noch besser.

Vielleicht eine schöne Alternative zu den üblichen Grillwürstchen zum Fussball… Alles Liebe ♥

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Blogevent zur Fußball-WM 2014 - Wir kochen uns um die Welt

In letzter Zeit war es ein bisschen still hier und das hatte, wie viele ja schon wissen, einen (noch) klitzekleinen Grund:Im November bekommt das Kindlein nämlich ein Geschwisterchen!

Dieses Mal ist es aber eine RICHTIGE Schwangerschaft, soll heissen, ich durchlebe grade wirklich alles, was es so gibt. Angefangen von meiner ätzenden, monatelangen Übelkeit. Beim Kindlein hatte ich nichts, jetzt ALLES!

Einige von Euch haben mich vielleicht auch bei VOX bei der Tortenschlacht gesichtet, ich sag Euch,  wenn ihr von einem auf den anderen Tag keine Schokolade mehr riechen könnt, nichts Süsses probieren ohne zu würgen, dann ist so eine Sendung in der ihr auf Zeit backen sollt nicht grade das Beste.

Jetzt geht es aber wieder los und das richtig schick, denn mein Blog hat ein neues Logo bekommen und wurde richtig toll aufgehübscht!

Einen riesen Dank geht hier an Katharina und Katrin– ich bin total verliebt!!! Dafür ein paar Blumen für Euch..

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Es geht also weiter.. aber natürlich ein bisschen mehr Mama als Backen.. (Leider ist Süsses immer noch nicht das Tollste für meinen Bauchzwerg). Mit Kinderrezepten, Schwangerschaftsmode für Plus Size Mädels und Ideen und Rezepten zur WM…schaut doch mal ab und zu vorbei  ♥

 

 

Heute (endlich) mal wieder eine kleine Shopping Empfehlung von mir. Ich bin ja eher der Typ, alles-auf-einen-Schlag, vorallem bei Kindersachen wirklich praktisch. Und einer dieser Shops ist Tausendkind.de.

Wenn ihr ihn noch nicht kennt, kann ich Euch Tausendkind wirklich ans Herz legen! Ein toller Onlineshop, von Baby-Kindersachen und Schuhe, Spielzeug, schönen Büchern bis zu süssen personalisierten Geschenken findet ihr hier wirklich alles. Geliefert wird ratz-fatz und ab einem Bestellwert von 20€ kostenlos. Fragen werden nett und zügig beantwortet- alles in allem also ein schönes Rundum-Online-Shopping Erlebnis. (Vielleicht auch eine Empfehlung für Omis, Opis, Tanten, Onkels…).

Da im Moment ja der April wirklich macht was er möchte, ist die wirklich gute und grosse Auswahl an Regensachen ein Muss.

Wir sind schon ausgerüstet und das Kindlein total begeistert:
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(Die Regenkleidung wurde uns freundlicherweise von tausendkind.de zur Verfügung gestellt.)
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“ Es regnet, es regnet die Erde wird nass…“

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…alles Liebe, Eure Nathalie ♥