Leider heute keine Kindergeschichte und auch kein Backrezept. Es ist so ruhig bei mir, weil ich einfach eine Pause brauche. Zum einen geht mir die ganze Flüchtlingsthematik immer noch sehr an die Substanz, (dazu ein Anderes Mal mehr) zum Anderen finde ich die Entwicklung die ich grade im Blogger/Instagram Bereich sehe schlichtweg doof.

Für jemanden wie mich, die seit Jahren kämpft mit dem was ich liebe, nämlich das Schreiben, Geld zu verdienen, ist es ein Graus zu lesen dass Menschen nur bloggen oder sich bei Instagram und Twitter präsentieren, um die (Zitat) „Klamotten und Sachen für meine Kinder abzustauben“. Wenn ich dann noch merke das Firmen lieber genau mit diesen Menschen zusammenarbeiten und Ihre teils sehr hochwertigen Artikel nur für ein, zwei Instagram Fotos hinterherschmeißen, wofür mir bekannte Blogger ganze Sets aufbauen, Rezepte entwickeln etc., dann ärgert mich das einfach.

Derzeit sehe ich einfach Massen an „Bloggern“ die sich auf Youtube oder Instagram präsentieren und dadurch natürlich viel viel schneller eine grosse, sehr grosse Community um sich scharren können wie der „herkömmmliche“ Blogger. Hinzu kommt, dass das mit dem ursprünglichen Bloggen schon lange nichts mehr zu tun hat, dass es nur darum geht, wer sich möglichst GUT darstellt um dann die besten Kooperationen zu bekommen.

Das führt dann leider zum Beispiel dazu dass ein Blogger ein teures Elektroteil nur ausgeliehen bekommt, um es zu testen ABER darüber ausführlich zu berichten, und ein Anderer, der sich durch künstliche Selbstdarstellung schon zigtausend Follower aufgebaut hat, es einfach zu geschenkt bekommt und nur ein Foto posten muss.

Oder es werden absichtlich Ehedramen inszeniert, dies alles auf Insta& Co ausgetragen, oder für eine Weile dramatisch ins OFF verschwunden, dass man, auch ohne irgendwelcher böser Grundgedanken, den Gedanken hegt es sei schlichtweg nur dafür gedacht die Leserschar zu halten oder zu erhöhen.

Es führt dazu, dass Menschen, die eigentlich nur mal ein Butterbrot fotografiert haben, auf einmal dicke Packete und Kooperationen bekommen und Andere, deren Leidenschaft das Backen oder Kochen ist, leer ausgehen. Und nein, das ist kein Neid, sowas kenne ich nicht, das ist meine persönliche Festellung und mein Gerechtigkeits Gefühl. Und es nervt mich-es nervt mich dass ich das zehnte Rezept lesen muss, dass es schon gab. Das jemand auf Youtube Rezepte vorstellt oder Ideen Verkauft die es schon vor Jahren gab, und alle schreien TOLL und klatschen in die Hände und schreien yeahhh.

Da ziehe ich mich raus und schaue mir Blogs an die authentisch sind.

Schuster bleib bei deinen Leisten. So ist das.

 

Heute Nacht wollte mein Herr Sohn wieder mal nicht schlafen, oder zumindest nicht in seinem Bett. Also sass ich um 03.00Uhr auf dem Sofa und konnte endlich mal wieder in Ruhe bei Twitter& Co stöbern.

Mamanotes hatte um Back-Support gebeten- es sollte eine Regenbogentorte für ihre Tochter werden.

Habe ich schon etliche Male gemacht, also wurde mitten in der Nacht darauf antwortete (die Leute meinen manchmal ich spinne, wen sie die Uhrzeiten sehen, aber Blogger und Mütter kennen diese Zeiten)

Heute früh begann dann ein „Chat“ zwischen uns.

Rezept mit Bildchen der Produkte, Lebensmittelfarben-Beratung und Überlegungen wie das Frosting nun richtig heisst gingen hin und her.

Im Endeffekt blieb von einer aus 6 einzelnen Böden gebackenen, zwischen den Schichten mit Frischkäse gefüllten Torte und mit Frosting ummantelt ein bunter Zebrakuchen mit Guss übrig aber es hat Spass gemacht und mir den Tag verschönert.

Vielleicht sollte ich doch einfach mal ALLES verbloggen, auch wenn es davon schon etliche Rezepte gibt, jeder hat ja seinen eigenen Stil.

Und ich freue mich einmal mehr über diese tollen Menschen, die man durch das bloggen kennenlernen darf.

Wenn ihr auch mal Hilfe braucht, auch zu unchristlichen Zeiten, ich antworte gerne. (wenn nicht schreit das Kind oder Beide).

 

Psssst…das Rezept gibt es schon bald bei mir, allerdings in einer etwas anderen Edition!!!

 

Alles Liebe

Wir wohnen in Bonn. In der schönen Stadt am Rhein. Wir haben ein tolles zu Hause, schöne Möbel, meine Kinder haben Kinderzimmer und viel Spielzeug. Blumen stehen auf dem Fensterbrett und die Sonne scheint.

Ich will mir garnicht vorstellen wie das ist wenn man sein zu Hause verlassen muss. Wenn jemand deine Stadt, deine Strasse und/oder dein Haus zerstört. Und das deiner Freunde. Und Nachbarn. Wenn auf einmal nichts mehr von dem da ist, was du liebevoll ausgesucht hast, deine Kinder gebastelt haben oder du es dir einfach gekauft hast. Alles weg. Und Keiner, der dir vor Ort helfen kann,weil es Allen genauso geht.

Wenn du nur noch das was du am Leib hast und deine Kinder packen musst und zu Fuss und nur mit der Hilfe Anderer flüchten musst. In eine andere Stadt, in ein anderes Land, in eine völlig andere Welt.

Stellt man sich das einfach mal vor, und passt es an sein Leben an, dann ist das zumindest für mich so schrecklich, dass ich das gar nicht in Worte fassen kann und mir Tränen über das Gesicht laufen.

Und dann kommst du endlich, mit all deinen Verlusten in einem dir fremden Land an, hast nichts, alles weg und möchtest nur das es deinen Kindern gut geht, sie vielleicht endlich mal wieder eine Nacht in Ruhe schlafen können und bist dankbar dass du dem Grauen entkommen bist und dich und deine Familie retten konntest..

 

Und dann wirst du von den Menschen die dich eigentlich aufgenommen haben, von denen du dir ein bisschen Frieden versprichst angegriffen-genauso wie in deiner Heimat.

Dazu kann man einfach nichts mehr sagen.

 

 

#bloggerfuerfluechtlinge

 

Egal wie ihr mitmacht, ob ihr spendet oder darüber bloggt-jeder kann helfen. Nur nicht still sein.

bloggerfuerfluechtlinge

In letzter Zeit war es ein bisschen still hier und das hatte, wie viele ja schon wissen, einen (noch) klitzekleinen Grund:Im November bekommt das Kindlein nämlich ein Geschwisterchen!

Dieses Mal ist es aber eine RICHTIGE Schwangerschaft, soll heissen, ich durchlebe grade wirklich alles, was es so gibt. Angefangen von meiner ätzenden, monatelangen Übelkeit. Beim Kindlein hatte ich nichts, jetzt ALLES!

Einige von Euch haben mich vielleicht auch bei VOX bei der Tortenschlacht gesichtet, ich sag Euch,  wenn ihr von einem auf den anderen Tag keine Schokolade mehr riechen könnt, nichts Süsses probieren ohne zu würgen, dann ist so eine Sendung in der ihr auf Zeit backen sollt nicht grade das Beste.

Jetzt geht es aber wieder los und das richtig schick, denn mein Blog hat ein neues Logo bekommen und wurde richtig toll aufgehübscht!

Einen riesen Dank geht hier an Katharina und Katrin– ich bin total verliebt!!! Dafür ein paar Blumen für Euch..

kitchencloud.de

Es geht also weiter.. aber natürlich ein bisschen mehr Mama als Backen.. (Leider ist Süsses immer noch nicht das Tollste für meinen Bauchzwerg). Mit Kinderrezepten, Schwangerschaftsmode für Plus Size Mädels und Ideen und Rezepten zur WM…schaut doch mal ab und zu vorbei  ♥

 

 

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Wichteln ist toll! Oder? Ich liebe Wichteln, schon in der Schule war ich immer die Erste die HIER geschrien hat wenn es darum geht, wer dafür ist Weihnachten zu wichteln. An sich verschenke ich nämlich sehr sehr gerne. Aus diesem Grunde habe ich dieses Jahr auch beim Foodblogger-Adventswichteln von Sandra von from-snuggs-kitchen mitgemacht und das grosse Los gezogen: Ich bekam Geschenke von Stephanie von Meine Küchenschlacht. Schon lange bin ich auf Facebook Fan von ihr und mag ihre nette, natürliche Art ihre leckeren Sachen zu zeigen und vorzustellen, unglaublich gerne! Mein Wichteln Packet ging an Kornelia und sie hat auch schon über das Erste Päckchen berichtet.

Wir haben uns insgesamt vier kleine Geschenke geschickt, für jeden Adventssonntag eines.

Das war mein Packet:

*kitchencloud  kitchencloud

Toll, oder?

Und das mein erstes Päckchen:

wichteln 4

Leckere Eisberge aus weisser Schokolade mit Früchten und Knusperchen. Super lecker! Das Rezept findet ihr bei Stephanie.

ich freue mich schon auf nächste Woche ♥

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So, hier sind wir also.

Mein Blog & Ich sind umgezogen.

In ein viel grösseres, und freieres Heim, was uns nun viel mehr Möglichkeiten bietet um noch schöner zu werden.

Natürlich hat das nicht alles direkt geklappt, und alleine hätte ich das schon mal gar nicht geschafft, da es auf einmal ein paar Hindernisse gab.

Da die meisten Umzüge nicht ohne Helfer auskommen, möchte ich mich bei Meinen bedanken:

Der Mann des Hauses, der mich ohne zu motzen ertragen hat.

Der lieben Katrin, meine alte Schulfreundin, die mich erst auf die Idee gebracht hat, umzuziehen.

(Und die noch ein extra Knuddler bekommt, weil sie grade gestern ein kleines Babymädchen auf die Welt gebracht hat!).

Und einen riesen Dank geht an Marc Jandt, der mir im Elmastudio-Forum geduldig meine Fragen beantwortet hat, und ohne den der ganze Umzug nicht geklappt hätte!

Ich freue mich immer wieder darüber, wie toll einem in der Blogger-Welt geholfen wird. Uneigennützig, einfach so und mit grossem Herz!!! Danke!

Bald geht es hier richtig Bolle toll weiter, leider muss ich krankheitsbedingt ein wenig pausieren, aber dann freue ich mich auf ein tolles Projekt mit einer alten Kindergartenfreundin!!!

 Habt eine schöne Zeit und das leben nicht vergessen ♥