Johanna von PinkePank hat am Wochenende ein paar sehr schöne Zeilen zum Thema Geburt geschrieben- und die Frage gestellt: Wie war Eure Geburt?

„Schön“ habe ich direkt wie aus der Pistole geschossen in Gedanken geantwortet und wiederlege damit wahrscheinlich jede Hausmutti-Horrorstory vom der bösen, bösen PDA, von der blöden Schwangerschaftsdiabetes und vom Wehentropf&Co.

Das habe ich nämlich alles erlebt, nun sagen wir lieber, WIR haben das erlebt-der Mann des Hauses war natürlich auch dabei!

Und auch wie Johanna finde ich es sehr wichtig Neu-Mamis zu erzählen, dass eine Geburt etwas Schönes ist und sein kann.

Meine persönliche Meinung dazu ist (eigentlich meine Lebeneinstellung):

Dinge einfach erleben, ein wenig auf sich zukommen lassen

Schlimme Dinge passieren sowieso, da muss man sich vorher nicht noch verrückt machen und kostbare (Lebens)-Zeit verschwenden. Auch wenn sich das für den Ein- oder Anderen eine Spur zu sehr nach Eso anhört, hat es sich (bei mir) sehr bewährt.

Bei mir lief es nämlich folgendermaßen ab: Zunächst wurde eine Schwangerschaftsdiabetes festgestellt, ein schönes Klischee für Alle, die nicht Größe 36 tragen. Ehrlich, so kam es mir vor. Ich musste wegen EINEM Punkt über den zugelassenen Blutzuckerwerten nach dem sogenannten Glucose Test immer brav zu einer Diabetologin laufen, die mir eher ein: „Nichts fettiges, nichts Süßes, am besten nur Gemüse Diätplan“ aufs Auge gedrückt hat als mit mir über Folgen  etc. einer Schwangerschaftsdiabetes zu reden. (Ich musste weder Insulin spritzen, noch hatte ich in der gesamten Schwangerschaft je wieder zu hohe Blutzuckerwerte!).

Die Folgen des diagnostizierten Schwangerschaftsdiabetes waren aber immens:

Einleiten zum ET, Flasche anstatt Brust direkt nach der Geburt. Das hieß für mich erstmal 2 Tage Tabletten zum Einleiten der Wehen. (Wirkten nicht, bis auf furchtbare Magenkrämpfe ). Herumirren auf den Gängen und warten auf den Mann. Am Ende des zweiten Tages hatte ich solche Schmerzen (es waren definitiv Magenschmerzen von den ganzen Tabletten, alles Andere war ruhig) dass ich von einem Arzt Zäpfchen zur Beruhigung bekam. (Zäpfchen!). Es wurde noch schlimmer.

Ich wartete alleine in der Einfahrt des Krankenhauses auf den Mann des Hauses – und dachte das Kindlein kommt niemals raus.

Das war der Einzige Moment in dem ich ein bisschen Angst hatte. 

Danach ging alles Ratzfatz. An den Wehentropf (ALLES WEGEN DER BLÖDEN DIABETES), nach kurzer Zeit Buscopan gegen die Schmerzen, dann PDA (Ja, ich bin eine PDA Schwester, und das immer wieder) und schon nach dem Nachlassen der PDA-Probe kam das Kindlein nach wenigen Minuten zu uns.

kitchencloud.de

Das wars. Mir ging es super, das Kindlein war ein bisschen gestresst, ich hatte den Eindruck es hätte noch mindestens eine Woche drin bleiben wollen, aber dank der Diabetes ging es leider nicht. Ich hatte weder Schmerzen, noch Blutungen noch war ich bedöst von der PDA.

kitchencloud.de

Und trotz der ganzen Umstände: Ich hatte eine schöne Geburt- ohne wenn und Aber!

Natürlich gibt es andere Fälle und schlimmere Situationen, aber eben nicht nur- bleibt zu hoffen dass es im November wieder so gut klappt.

Danke nochmal an Johanna für den Gedankenanstoss ♥

 

 

 

Heute habe ich die liebe Julia von Herebybike zu Gast, die ich bei meinem ersten Blogger-Workshop kennengelernt habe und die ich direkt sehr zauberhaft fand. (Ich war sofort verliebt in ihre Haare). Wenn ihr mal auf ihrem Blog stöbert und euch ihre Fotos anschaut wisst ihr was ich meine. Deshalb hat mich es sehr gefreut, dass sie bei mir zu Gast ist und sogar etwas Leckeres mitbringt. Sogar extra für mich ohne Mehl&Zucker- was mich natürlich sehr freut. (Vielleicht hätte ich ihr verraten sollen, dass sie ruhig Mehl&Co benutzen kann aber so ist es natürlich noch eine grössere Überraschung für mich).

Und, KREISCH! Extra Kitchenclouds, ist das nicht super süss? Schaut mal…

Süße Kitchenclouds

Liebe Nathalie,

herzlichen Glückwunsch zu deinem Bloggeburtstag und tausend Dank für die Einladung, mit dir zu feiern! Ich freue mich seit deiner Mail, denn für dich schreibe ich meinen ersten Gastpost. Zur Feier des Tages habe ich dir etwas Süßes mitgebracht, denn das darf auch auf einem Bloggeburtstag nicht fehlen.

Da auf Kitchencloud ab diesem Jahr ohne Zucker und Mehl gebacken wird, musste ich mir ganz schön was überlegen. In meinem Kopf buk ich sahnige Kitchenclouds, die wie dein Bloglogo aussehen sollten. Aber ohne Zucker? Und woraus macht man den Teig? Herausforderung angenommen! Und nach nur ein wenig Recherche hatte ich folgendes Rezept, das superschnell geht, sehr lecker und süß ist – und low carb!

 Geburtstag Kitchencloud

Zutaten für 5-6 Tortelettes:

*400 g gemahlene Mandeln

*Vanilleextrakt

*50 g Agavendicksaft

*1 Prise Salz

 

Alle Zutaten verkneten und in gefettete Tortelette-Förmchen drücken, dann stürzen. Fertig! (Das Rezept für den Teig ist an das Buch „Vegan for fit“ von Attila Hildmann angelehnt.)

 

für die Crème:

*250 g Magerquark

*1 Becher Sahne

*Mark einer Vanilleschote

*evtl. zusätzlich Agavendicksaft

*Himbeeren (Ich weiß, ich weiß, im Logo ist es eine Kirsche, aber Kirschen waren im Februar einfach nicht aufzutreiben. Zum Glück sind Himbeeren auch lecker!)

 Quark mit Vanillemark glattrühren und so viel Agavendicksaft unterrühren bis er süß genug ist. Die Sahne schlagen und unter den Quark heben. Die Quarkcrème auf den Tortelettes verteilen und mit Himbeeren garnieren.

Geburtstag Kitchencloud

 Das war’s auch schon! Wer mag, kann die fertigen Tortelettes noch mit gemahlener Vanille garnieren. Ich hatte übrigens vergessen, meine Tortelette-Förmchen einzufetten, aber mit ein bisschen Rütteln konnte ich den Boden trotzdem ganz einfach herauslösen.

 

Eine schöne Geburtstagswoche wünsche ich dir und deinen Leserinnen und Lesern noch, es war schön, dabei zu sein!

Deine Julia

Ein riesen grosses Danke an dich liebe Julia! Jetzt hat mein Blog sogar sein eigenes Rezept- Wölkchen, und dann noch LowCarb ich bin ganz verliebt!!! ♥

Mein erster Gast ist Janine von Schninskitchen. Das ist etwas ganz Besonderes für mich, da werde ich sogar ein klitzekleines Bisschen sentimental. Als ich letztes Jahr meinen Blog einfach mal so eröffnet habe, hatte ich wirklich gar keine Ahnung von Blogger-Vernetzung, was ein Blog braucht und eigentlich auch von nichts Anderem was mit dem Thema Bloggen zu tun hat. Ich war eher Oldschool unterwegs, bloggen als reines OnlineTagebuch als Schreibventil- das war es eigentlich für mich. Das erste Mal „Kontakt“ mit den lieben Menschen aus Bloggerhausen hatte ich, als ich zufällig die Aktion PostausmeinerKüche entdeckt habe und mich direkt angemeldet hab. Und, tatataaaa, meine erste PamK Tauschpartnerin, die ein Packet von mir bekommen sollte, sozusagen meiner allerallererste Blogfreundin, war Janine!

Natürlich muss sie deshalb Gast auf meiner Party sein und hat auch was Schönes mitgebracht.

Willkommen liebe Janine:

Hallo Ihr Lieben,

heut wird gefeiert wie verrückt, denn Kitchencloud wird 1!!!

Ich (ach ja, hier schreibt heut Schnin von Schnin’s Kitchen für Euch) habe lange überlegt, was ich Feines zur Geburtstagsause beisteuern kann, denn der allererste Bloggeburtstag ist schon etwas ganz Besonderes.

Wenn ich an Kitchencloud denke, fallen mir eigentlich immer zuerst die Pünktchen ein.

Schnell stand also fest, es soll was mit Punkten sein…und ein bißchen rosa, denn Nathalie ist ja schließlich eine Mädchen-Mama, da geht es halt auf ihrem Blog manchmal auch etwas rosa zu. Außerdem finde ich, zu einem Geburtstag gehören Törtchen & das alles zusammen ergibt:

tadaaaaa…

  Geburtstag Kitchencloud  

Pünktchen-Cupcakes

(ca. 14 Stück)

 

110g weiche Butter

110g Zucker

2 Eier

1 Prise Salz

Vanille

110g Mehl

1 TL Backpulver

2 EL Milch

bunte, runde Mini-Streuselperlen

              *

150g weiche Butter

350g Puderzucker, gesiebt

etwa 4 EL Milch oder Wasser

pinke Lebensmittelfarbe

bunte Konfetti-Streusel

Geburtstag Kitchencloud

Backofen auf 160°C vorheizen.

Butter & Zucker mit dem Mixer schaumig rühren, dann einzeln die Eier gründlich unterrühren. Salz & Vanille zugeben. Mehl & Backpulver miteinander mischen & zügig unter den Teig rühren. Zum Schluß noch den Schluck Milch zugeben. Ich habe nun noch kleine, bunte Streuselperlen eingerührt, war allerdings etwas zu zaghaft mit der Menge. Wenn man in die Cupcakes hineinbeißt, sollte man eigentlich lauter bunte Pünktchen sehen, aber sie fallen leider kaum auf, weil: zu wenig.

Ein Cupcakeblech mit Papierförmchen bestücken, die Förmchen zu 2/3 mit Teig befüllen & im unteren Drittel des Ofens etwa 15-20 Minuten backen. Wenn man ein Holzstäbchen in einen Cupcake spießt & kein Teig mehr daran kleben bleibt, sind sie fertig.

Aus dem Ofen nehmen & die Cupcakes erst 5 Minuten im Blech, danach auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

Währenddessen bereitet Ihr das Frosting zu. Die Butter mit dem Mixer schaumig rühren & nach & nach Puderzucker & Milch unterrühren, bis es die richtige Konsistenz hat. Mit Lebensmittelfarbe leicht rosa einfärben. Die Buttercreme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen, auf die abgekühlten Cupcakes aufspritzen & mit den Konfetti-Streuseln dekorieren. Fertig!Geburtstag KitchencloudLiebe Nathalie,

ich wünsch’ Dir von Herzen alles Liebe & hoffe auf ein weiteres Jahr voller schöner Geschichten & leckerer Rezepte. Bring mich einfach weiterhin mit Deinen Posts zum Lachen & ich komme immer gerne wieder. Ich hoffe, Dir gefällt, was ich für Dich gezaubert hab & ganz bald bekommst Du noch eine echte Riesen-Geburtstags-Umarmung, wenn wir uns endlich wiedersehen.

Geburtstag Kitchencloud

Alles Liebe, Schnin

 ♥

Ui, danke meine Liebe, da verdrücke ich ja beinahe ein Tränchen.. ♥ Vielen lieben dank für die tollen Törtchen und den schönen Post!!!