Ich liebe Brot! Sogar noch mehr als Süssigkeiten- frisches Brot oder Baguette im Sommer- mjamm- etwas Besseres gibt es kaum oder?

Ihr könnt Euch also vorstellen, wie schwer so ein Verzicht fällt. Auch wenn man merkt, dass es einem auf einmal viel viel besser geht- trotzdem ist es nicht so leicht. Aber da ich mich entschieden hatte, auf LowCarb umzusteigen musste ich mich verabschieden.

Letztes Jahr habe ich es tatsächlich bis zum Sommer geschafft- einfach ohne Brot& Co. Ich habe mich nicht nach Ersatzmöglichkeiten erkundigt, keine Eiweissbrote gekauft-einfach weil ich mal ohne wollte. Geschafft habe ich das wie gesagt bis zum Sommer. Aber einfach deshalb, weil ich nicht davon abgekommen bin nur das RICHTIGE Brot als das einzig Wahre anzusehen.

Ihr merkt schon, so eine Ernährungsumstellung ist nicht in ein paar Monaten verinnerlicht, also zumindest nicht bei mir. Man ist einfach viel zu schnell wieder „drauf“ auf Zucker, Mehl &Co.

Mittlerweile habe ich mich komplett verabschiedet und auch wenn mir mal was zwischen die Zähne kommen sollte, was da nicht hingehört muss ich es am nächsten Tag nicht wieder essen.

Soviel dazu.

Wieviel Lowcarb Brote es inzwischen gibt, wisst ihr als aufmerksamer Supermarkt Besucher selber. Ich kaufe kein Brot, weil ich nach einer bestimmten Regel esse und selbst das EiweissBrot im Supermarkt dafür zuviele KHs hat.

Ihr könnt aber wirklich sehr sehr schnell Euer eigenes Brot backen. Zb das Logi-Brot. Überall angepriesen gibt es heute meine persönliche Version für eine normale Kastenform geeignet und mit gutem Gewissen essbar. Das Grundrezept habe ich hier gefunden. Bei Jasmin gibt es viele tolle Rezepte (die wirklich schmecken) und du kannst sogar online leckere Sachen bestellen. (Natürlich lowcarb).

Für eine normalgrosse Kastenform braucht ihr:

300g Magerquark

6 Eier

120g gemahlene Mandeln

80g geschroteter Leinsamen

5 EL Weizenkleie

1Päckchen Backpulver

1TL Salz (gerne auch Kräutersalz)

Sonnenblumenkerne

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Einfach alle Zutaten vermischen, die Sonnenblumenkerne nach belieben draufstreuen und bei ca 175Grad eine gute Stunde backen. (ich lasse es meistens auch noch ein bisschen länger drin).

Das Brot schmeckt meiner Meinung nach am Besten wenn es einen Tag alt ist, dann ist es nicht mehr allzu weich und ihr könnt es  auch toasten oder überbacken.

Natürlich schmeckt es aber schon ein wenig anders als die ECHTE Variante. LowCarb Brote und Brötchen schmecken meist (meine Meinung) entweder sehr nach Eiern oder Mandeln (oder auch Beidem). Mit dem entsprechenden Belag relativiert sich das aber.

Dieses LogiBrot schmeckt nicht sooo sehr nach Ei, ihr könnt zb aber auch 1-2 Eier weniger nutzen, dass habe ich auch schon gemacht und es ist trotzdem etwas geworden. Ein weiterer, vielleicht ungewohnter Geschmack ist der Leinsamen. Mit dem entspechenden Belag ist es aber wie gesagt, wirklich sehr lecker und nach monatelanger Brot-Abstinenz wirklich ein Hochgenuss!

kitchencloud.de

Probiert es einfach mal aus.

Alles Liebe ♥

♥♥♥

Pünktlich zum Wochenende komme ich mal wieder mit einen Kuchen um die Ecke.

Zuerst wollte ich lieber nochmal einen Neuen backen, einen super hübschen und perfekten Kuchen. Genauso hübsch und tadelos angerichtet wie auf so manch anderen schönen Blogs.

Bis ich gestern eine liebe Email bekam, dank an dich Julia, die mir in sehr sehr netten Worten mitteilte, dass es gar nicht schlimm ist, wenn die Sachen nicht immer “ so perfekt“ sind und auch nicht so aussehen. (Räusper, DAS bereitet mir keinerlei Schwierigkeiten).

Deshalb bekommt ihr dann doch heute meinen Erdbeerkuchen um die Ohren gehauen. Ein sehr simples Rezept, der Clou an der Sache ist der „Konditorboden“. Sozusagen ein zweifacher Boden, Mürbeteig mit Biskuit und dazwischen Marmelade (oder Schoko, geht auch).

Das erste Mal habe ich ihn als kleines Mädchen gegessen, meine Tante hat ihn immer auf einem Blech gebacken, einfach unschlagbar!

Er ist wirklich sehr lecker, und trotzdem braucht es nicht allzu lange für die Zubereitung.

(Für die kleine Minute Mehr-Zeitaufwand bekommt ihr dann aber bestimmt das ein oder Andere: „Mmh, wasn das für ein Boden? Lecker!“ Versprochen. Und wenn nicht: Beschwerden unter Kontakt.)

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Und los gehts.

An sich braucht ihr nur Euer Lieblings Mürbe-und Biskuitteigrezept. Mein Rezept ist für eine Springform (mittelgross) geeignet.

Wenn ihr also ein Blech oder gar Bleche braucht: Nehmt einfach ein Mürbeteigrezept und Biskuit ausreichend für die Menge X.

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Ich nehme für einen Tortenboden:

Easy Mürbeteig:

120g Mehl

40g Zucker

40g Butter

1TL Vanillezucker

1/2 Ei

Einfach alles zu einem Teig verkneten, und für zehn Minuten in den Kühlschrank damit.

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Biskuitteig: (den am besten erst zubereiten, wenn der Mürbeteig schon gebacken ist bzw im Ofen weilt)

1 Ei plus Rest vom Ei oben

Tröpfchen Vanilleextrakt

40g Zucker

40g Mehl

1Tl Backpulver

Die Eier mit dem Zucker und der Vanille schaumig schlagen, Mehl und Backpulver mischen und leicht unter die Eimasse heben.

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Den Mürbeteig auf eine mit Backpapier ausgelegte Springform legen, gut festdrücken, mit der Gabel ein paar Mal reinstechen und dann bei 175Grad OberUnterhitze im vorgeheiztem Backofen ca 10 Minuten vorbacken.

Dann den Kuchen aus dem Ofen nehmen, mit Marmelade bestreichen und die Biskuitmasse ebenfalls auf den Teig geben. (Ich bereite mir immer die Marmelade in einer Schale vor, und gebe ein bisschen heisses Wasser dazu, gut rühren, dann braucht ihr nicht extra den Herd anzuschmeissen).

Dann das Ganze nochmal ca 20Minuten backen.

Wenn er fertig ist, Vorsicht beim auslösen!

Tortenrand vorsichtig lösen und dann den Boden umdrehen und den Springformboden lösen. Bitte alles vorsichtig- sonst bricht er.

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Erdbeerkuchen

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Nun kommen frische Erdbeeren auf einem erneuten Marmeladen-Bett daher, plus ein bisschen Tortenguss (gibts auch mit Erdbeergeschmack) oder wie meine Mama es macht, mit roter Götterspeise.

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Lasst es Euch schmecken!!!