Seid ihr schon gespannt auf heute Abend? Endlich das erste Deutschland Spiel! Und da das Wetter (zumindest bei uns) nicht grade zum Grillen einlädt gibt es heute im Rahmen von Peters Blogevent „Kick aus fernen Töpfen“ nach einem typisch spanischen Gericht ein leckeres Deutsches!

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Zuerst habe ich mich schwergetan, deutsch, WM-tauglich-oh je- aber dann zack, hatte ich die Idee:

Currywurst!

Leckere, knusprige Rostbratwurst mit einer tollen, selbstgemachten (Curry) Soße.
Also wenn ihr heute noch nichts geplant habt, es geht, wie meist bei mir, sehr fix und ihr könnt die Portionen beliebig erweitern.

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Hier mein Rezept, angelehnt an ein Rezept von Frank Rosin, ausreichend für 4 Personen:
9 Rostbratwürste
6 rote Paprika
2 reife Tomaten
2 kleine Zwiebeln (Schalotten oder rote sind am besten)
2 mittlere Knoblauchzehen
1 Tube Tomatenmark
Ca. 1 Liter Gemüsebrühe (selbstgemacht, es geht natürlich aber auch aufgelöste Fertige, räusper)
Ca. 150g Zucker
Ca. 8 TL Süßes Paprikapulver
Ca. 5 TL Gutes Currypulver
Ca. 2 TL Cayenne Pfeffer
Salz
Öl (geschmacksneutral)

 

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Und so geht’s:

Zuerst die Tomaten mit heißem Wasser überbrühen, von der Haut entfernen. Kerne auslösen und das Fleisch in kleine Würfel schneiden.
Nun die Zwiebeln, den Knoblauch und die Paprika ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Ein wenig Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln, den Knoblauch, Paprika und Tomate darin andünsten. Nun das Tomatenmarkdazugeben und gut durchrühren. Das Ganze mit der Brühe ablöschen und nun mit Zucker und den Gewürzen gut würzen. Auf mittlere Flamme einkochen lassen und zum Schluss gut pürieren.
Dann die Rostbratwürste knusprig braten, in Scheiben schneiden und mit der Soße anrichten.
Ich vermenge die Wurst immer gerne mit der Soße und gebe noch etwas Currypulver dazu.
Dazu noch ein paar Fußball Brötchen und fertig ist ein leckeres WM- Essen zur Unterstützung unserer Mannschaft.
Ich drücke heute Abend jedenfalls alle Daumen!

 

Alles liebe, Eure Nathalie

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Blogevent zur Fußball-WM 2014 - Wir kochen uns um die Welt

Heute in einer Woche geht es endlich los!

Freut ihr Euch auch auf die WM? Ich muss gestehen, ich mag Fussball, eigentlich bin ich da aber eher Mannschaftsgebunden, aber bei der WM wird natürlich eine Ausnahme gemacht. Bei uns zu Hause ist dann alles auf Fussball eingestellt- von der Deko bishin zu den Knabbereien.

Umso mehr habe ich mich gefreut als ich bei Peter von AusmeinemKochtopf den Aufruf zu seinem WM (Blog) Event gesichtet habe:

Kick aus fernen Töpfen!

Worum es geht, und welche tollen Bloggern mitmachen lest ihr hier nach.

Kurz gesagt geht es einfach darum, die jeweiligen beteiligten Mannschaften kulinarisch zu unterstützen- mit einem typischen Gericht ihrer Landes.

Meine Wahl ist mir nicht schwer gefallen, Deutschland und Spanien sind einfach meine Lieblingsländern und schon seit ich grade mal 2 Jahre alt war, verbrachte ich die kompletten grossen Ferien in Spanien. (und mit dem leckeren Essen).

Mein spanisches Gericht zur WM könnt ihr 1) Prima vorbereiten und es geht wirklich ratzfatz und 2) es ist für einige hungrige Gäste ausreichend und beliebig erweiterbar:

Gazpacho– eine kalte Gemüsesuppe die ursprünglich aus Andalusien stammt, wie auch mein Rezept.

Mein Rezept ist von meinem Papa, der es vor Jahren bekommen hat und es ist genauso alt wie ich- es gibt viele Varianten, aber diese ist mein Favorit vielleicht einfach weil es so schön schnörkellos daherkommt.

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Für ca 6 Gläser a 250ml braucht ihr:

100g Weissbrot (Baguette) vom Vortag

6 Grosse, reife Tomaten

1 Zwiebel

2 Knoblauchzehen

1 Salatgurke

1 rote und 1 grüne Paprika

ca 3Essl Olivenöl

Sherry- oder Rotweinessig

ca 100ml stilles, sehr kaltes Wasser

Meersalz und groben schwarzen Pfeffer

Zucker

Zitronensaft

Als Erstes muss das Brot in ausreichend Wasser eingeweicht werden. Dann ritzt ihr die Tomaten ein und übergiesst sie mit heissem Wasser. Anschliessend können sie mühelos gepellt werden. Die Tomaten, die Salatgurke, die Zwiebel, sowie die Paprikaschoten waschen, putzen von Kernen und Schalen befreien und alles in kleine Würfel schneiden. Die Hälfte der Gurke,Paprika und zwei Tomaten in ein seperates Gefäss geben. Das restliche Gemüse, das ausgedrückte, jetzt weiche Brot. den Knoblauch sowie 100ml Wasser mit dem Pürierstab zerkleinern, so das eine sämige Masse entsteht. (Ist sie zu dick einfach mit Wasser verdünnen).

Nun mit Olivenöl, dem Essig (ca 1Essl) Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken und einige Stunden kühl stellen.

Kurz vor dem Servieren mit Zitronensaft und ggf noch einmal Olivenöl beträufeln, die Gemüseeinlage dazugeben und geniessen! ♥

(Wer die Konsistenz des Brotes in der Suppe nicht mag nimmt 3Tomaten mehr und lässt das Brot weg).

Dazu gibt es bei uns immer einen Spiess mit gebratenem Serranoschinken oder ein paar gebratene Scampi.

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Die Suppe lässt sich super vorbereiten und schmeckt nach einem Tag im Kühlschrank fast noch besser.

Vielleicht eine schöne Alternative zu den üblichen Grillwürstchen zum Fussball… Alles Liebe ♥

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Blogevent zur Fußball-WM 2014 - Wir kochen uns um die Welt

Der Facebook-Eintrag einer Facebook-Freundin (Was ein Satz) hat mich gestern an etwas erinnert, was ich doch direkt mal mit Euch teilen möchte.

Es ging um die Berufswünsche von Jungs und Mädels, allesamt Vorschulkinder. Die Jungs hatten ganz normale Berufswünsche, die Mädels eher nicht . Hier war das Hauptziel: Ich werde Prinzessin. (oder noch schlimmer: Monster High Püppi. Wenn ihr diese doofen Dinger nicht kennt, googelt bitte mal direkt, schlimm kann ich nur sagen).

Mein Kindlein hat auch schon einen ganz konkreten Berufswunsch, letzte Woche fing sie auf einmal mit dem Thema an- Sie wird nach eigenen Angaben Fußballerin. Von Beruf.

 

„Ich werde Fußballerin von Beruf Mama. Dann gehe ich jeden Morgen raus, spiele Fußball und komme abends wieder, gute Idee, oder?“

„Ja, gute Idee Schatz, aber was machst du an den anderen Tagen? Man kann nicht jeden Tag Fußball spielen, so viele Spiele gibt es gar nicht.“

Sie überlegt, dann hellt sich das kleine Gesichtchen auf. „ An den anderen Tagen gehe ich in Häuser und Geschäfte und singe und spiele Gitarre“.

Och dachte ich, es hätte uns schlimmer treffen können. Mal abgesehen davon das hier zu Hause das Lillifee und GlitzerFlitzer Zentrallager ist, war das doch jetzt nicht so eine schlechte Berufswahl. Fand ich zumindest.

„Und wohnst du dann bei uns?“

Entrüsteter Blick „Mama! Nein, ich bin doch Prinzessin wenn ich groß bin und wohne dann in einem Weißen Schloss mit Rosengarten.“

Äh, ja.

“ Ich dachte du wirst Fussballerin oder Musiker?“

“ Ja, Mamaaa, aber nur fürs Geld, in echt bin ich dann Prinzessin und habe zwei oder drei Prinzen als Mann“.

„Wie zwei oder drei Prinzen?“

„Ja, Prinz Eric von Arielle. Prinz Phillip von Dornröschen und vielleicht noch Fynn von Rapunzel, der ist zwar kein Prinz aber der ist cool und ein Dieb.“

 

Nun gut. Wir warten dann lieber mal ab.

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Wir sind hier alle Fussballfans, der Eine mehr, der Andere weniger. Aber jedes Herz(chen) hier schlägt schwarzgelb. (ist an sich auch eine schöne Farbkombi, oder?). Im Moment ist ja so einiges los, ihr wisst schon, Wechsel, very besonderes Spiel und so weiter. Und wenn viel los ist (Fussballtechnisch) und schwarzgelb im Fernseher läuft, kriegen wir oft Besuch. Von Onkel O.

Onkel O ist nicht der richtige Onkel des Kindleins, na ja, irgendwie aber doch, er ist der Patenonkel und Sandkastenfreund vom Mann des Hauses.

Wo war ich? Genau, Onkel O. kommt immer, wenn es was zu bibbern gibt im TV, oder er bibbert mit Mann im Stadion oder bei sich zu Hause.. aber immer zusammen. Das Kindlein kennt das nicht anders, schon immer kommt Onkel O. wenn schwarzgelb spielt. Und da das Kindlein natürlich weiss, wer schwarzgelb ist, den Trainer mit Namen kennt und auch diverse Lieder mitsingen kann, fällt es dem Kindlein (anscheinend) auf, wenn der Onkel O. dann mal nicht da ist. Aufgrund dieser Tatsachen ereignete sich vor Kurzem folgendes Gespräch:

Person A: Frau.S, kann ich sie mal kurz sprechen?

Ich: (sehr verdutzt, ignoriert mich diese Person doch eigentlich immer) klar, was gibts denn?

Person A.: Das kommt ihnen vielleicht jetzt ein wenig seltsam vor, dass ich sie einfach so drauf anspreche, aber da mein Bruder ein riesen Fan ist, und ihre Tochter davon erzählt hat..

Ich: (FRAGEZEICHEN) Ja?

Person A: Stimmt es tatsächlich, dass ihr Onkel beim BVB spielt? Ist das ihr Bruder oder der Bruder ihres Mannes? Ich sagte schon zu meinem Mann, eigentlich kenne ich keinen Spieler Namens O., aber es kann ja nur ein Spitzname sein. Ist es so? Kommen sie da eventuell an Karten? Das Spiel X ist ja ausverkauft..

Ich: (total verwirrt) ähhem, also nein, keiner aus unserer Familie spielt beim BVB. Wie kommen sie denn da drauf? (nicht zu vergessen, dass ich IHNEN NIE NIE NIE irgendwas besorgen würde, selbst wenn ich könnte, bis heute wurde ich nämlich noch nicht mal richig begrüsst).

Person A: Nun ja, ihre Tochter erzählte dass ihr Onkel O. dort spielen würde und das sie weiss dass Mats Hummels verletzt ist, da dachte ich..dann entschuldigen sie. War wohl ein Missverständis.

Ich: Ja, das wars wohl.

Die Frage war bloss, wie kam ein Kindergartenkind auf die absurde Idee das zu erzählen? Ich kam nicht drauf, also wurde das Kindlein direkt am nachmittag von mir interviewt:

Ich: Du, Mausi, hat du erzählt dass Onkel O. Fussballer ist?

Kindlein: (sieht mich total verdutzt an). ja, klar Mama

Ich: wie klar? warum denn das?

Kindlein: Onkel O. war nich da als Fussball im Fernsehn kam Mama

Ich: ja, der konnte nicht, der musste arbeiten.

Kindlein: Mama, das weiss ich doch, der war im Fernsehen, der war auf dem Rasen

Ich: nein, Schatz, der war nicht im Fernsehen, der spielt nicht mit. Er musste arbeiten aber woanders.

Kindlein: (traurig) oh, Onkel O. also nicht beim Bepfaubee?

Ich: Nein Mausi, der schaut das immer nur hier, der arbeitet da aber nicht.

Kindlein: (Gesichtchen hellt sich auf) Mama

Ich: Ja

Kindlein: Aber Mats Humels spielt

Ich: Ja der spielt Süße.

Kindlein: (ernst) Toll Mama, das ist dann doch gut für Onkel O, dann ist er nicht traurig das er jetzt nicht mehr da arbeitet, Matz Humelz ist ja wieda gesund.

OHNE WORTE ♥