Letzte Woche waren wir auf einer Vor-Halloween-Party eingeladen. Auf die Frage: „Sollen wir etwas mitbringen?“ höre ich ja sowieso immer nur: Back doch was.

Diesmal sollte es aber „ was Süßes, zu Halloween, auch für die Kinder und vielleicht mit Kürbis?“ sein. Nun gut.

Ich habe ein Standard Brownie Rezept was ich sonst immer mit Zucchini oder Karotten backe. Da habe ich einfach die entsprechende Menge an Kürbis ersetzt. kombiniert mit kleinen Schaumküssen und zitronigen Zuckerguss wurden daraus kleine Brownie-Gespenster- Halloween Petit-Fours sozusagen.

 

Natürlich könnt ihr die Brownie auch so backen, ohne Schaumkuss- eine Glasur würde ich aber trotzdem empfehlen.

Die Zubereitung erfordert nicht viel Zeit oder Übung und ihr könnt die Brownies schon einen Tag vor der Weiterverarbeitung backen.

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Für ca 24 Gespenster Würfel braucht ihr:

Für die Brownies

250g Zartbitter Schokolade (ich nehme 70%)

250g weiche Butter

5 Eier

200g braunen Zucker

3Tl Vanilleetrakt

Prise Salz

2TL Zimt

200g Mehl

Ca. 100g geraspelter Kürbis eurer Wahl (Optional Karotten)

Für die Deko

250g Puderzucker

Den Saft einer Zitrone

24 Mini Schaumküsse

Zuckerschrift Schoko/dunkel

Halloween Brownie

Als Erstes werden die Schokolade, Butter und Vanilleextrakt im Wasserbad geschmolzen. In der Zwischenzeit die Eier mit dem Zucker schaumig rühren. Nun die Schokomasse zu den Eiern geben, weiterrühren. Salz und Zimt dazugeben und zum Schluss das Mehl kurz unterrühren.

Den Kürbis unterheben und dann alles in eine ausgebutterte Fettpfanne (Oder eckige Auflaufform) streichen und bei ca. 180Grad Umluft ca. 20 Minuten backen.

Sehr gut auskühlen lassen.

Nun aus dem Puderzucker und dem Zitronensaft den Zuckerguss herstellen. Hier bitte darauf achten, dass ihr immer nur ein bisschen Saft zu dem Zucker gibt, so dass es nicht zu flüssig wird.

Den Kuchen in kleine Vierecke schneiden, einen Klecks Zuckerguss darauf verteilen und jeweils einen Schaumkuss vorsichtig festdrücken. Dann den Schaumkuss von oben mit dem Guss beträufeln.

Alles gut trocknen lassen und zum Schluss die Gesichter aufmalen.

Alles Liebe♥

 

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Mein Beitrag für die neue Runde Ich backs mir ist vollgepumpt mit Schwangerschaftsgelüsten- wenn ihr jetzt hier wärt und mal durch unsere Küche schnüffeln könntet.

Mmh, da läuft mir sofort das Wasser im Mund zusammen.

Aber der Reihe nach, was Ichbacksmir ist muss ich glaube ich keinem mehr erklären, wenn doch, dann ab hierhin und mitmachen!

Das Thema für August lautet:  TARTE.

Ehrlich, bin ich eigentlich kein grosser Tarte-Bäcker, also nicht die süsse Variante, für Tomaten,Lauch oä kann ich mich aber doch sehr begeistern.

Nun bin ich ja jetzt (schon) im 8. Monat mit Babyboy schwanger und ich kann Euch sagen, im Gegensatz zu dem Kindlein hat er Gelüste, unglaublich! Deftiges und Süsses- seine Lieblingskombi ♥

So ist auch meine Tarte entstanden, leckerer, buttriger Mürbeteig, mit fluffiger Schokofüllung, Karamell mit Flor de Sal Topping. Die Kombination aus dem knusprigen Mürbeteig, dem wolkenähnlichen Schokoteig und dem leicht gesalzenem Karamell- ui, ich kann Euch sagen nicht nur was für Schwangere.

Ihr braucht:

Für den Teig

250g Mehl

4Essl Zucker

1 Ei

120g Kalte Butter

Salz

ca 20ml lauwarmes Wasser

Für die Füllung

200g Butter

175g Zartbitter Schokolade (ich nehme Lindt 70% mild)

5 Eier

Vanilleextrakt oder Vanilleschote

110g Zucker

2Essl Speisestärke

Zitronenabrieb und 1 Essl Saft

Für das Topping

125g Zucker

50g Butter

Prise Flor de Sal

350ml Milch

(seit ihr Karamell Fans so wie ich, verdoppelt die og Mengen für das Topping und lasst den Rest erkalten.)

Als erstes alle Zutaten für den Mürbeteig zügig und mit kalten Händen verkneten, dass Wasser nur nach Bedarf dazugeben. Zu einem geschmeidigen Teig kneten, in Frischhaltefolie einwickeln und ca 1 Std in den Kühlschrank geben.

Für die Füllung Schokolade und Butter im Wasserbad schmelzen. Die Eier trennen, das Eiweiss mit Zitronensaft steif schlagen. Das Eigelb mit Zucker, Vanille schaumig rühren und dann die flüssige Schoko-Butter Masse dazugeben. Nun den Eischnee unterheben. Zum Schluss die Speisestärke darauf sieben und kurz verrühren.

Den Teig ausrollen und in eine ausgebutterte Tarteform geben, den Boden mit einer Gabel einstechen, die Schokomasse daraufgeben und bei 180Grad Umluft ca 50Minuten backen.

Dann gut auskühlen lassen.

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Für das Topping die Butter schmelzen, dann Zucker und Salz dazugeben und verrühren und schmelzen lassen. Nun die Milch dazugeben und sehr gut verrühren. Den Herd dann runterstellen auf kleine bis mittlere Hitze (so dass es noch leicht köchelt) und ca 30-45 Minuten köcheln lassen. (dabei bleiben und immer wieder Rühren).

Das Karamell wird dicklich und brauner- ihr seht wenn es gut ist.

Nun das Karamell auf den Kuchen streichen und noch mit ein paar Flor de Sal Kristallen dekorieren.

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Mjamm.

Ich hoffe es gefällt Euch- Alles liebe, Eure Nathalie♥

Jetzt habe ich tatsächlich lange gegrübelt, ob ich sie so nennen darf, bin aber zu dem Schluss gekommen, dass es sein muss. Denn seit ich denken kann, hatte unsere Dorfbäckerei/Konditorei diese leckeren mit glänzendem, und leicht cremigen Schokoguss überzogenen Dinger rund um Karneval im Angebot. Aus fluffigen Biskuit, der auf der Zunge zerging wie Zuckerwatte gefüllt mit einer leckeren, hellen Creme. Dann der Guss und schliesslich, mein Kinder Highlight überhaupt, ein Clown auf einem kleinen Spiess als Topping. Und ja, auch wenn es nicht korrekt ist, sie hiessen und heissen immer und unangefochten:

Mohrenköpfe♥

Nun ist meine Mama ja eine Expertin auf diesem Gebiet  und obwohl es diese leckeren Teile immer mal wieder zu kaufen gibt, schmecken sie eben nicht SO wie damals. Sind sie industriell gemacht, sind sie mit schnöden Pudding gefüllt und anscheinend sind wir zu sehr „Stadt“ als dass es noch eine kleine, schnucklige Konditorei geben würde, die sie so herstellt wie wir es kennen.

Also habe ich mich an Werk gemacht und in meinen Erinnerungen gekramt- Teig, Creme und Guss so zusammengebastelt wie ich es für richtig empfunden habe und heraus kamen wirkliche Kindheits-Erinnerungen-Berliner, leider ohne Spiess mit Clown dafür aber mit zauberhaften Clown-Zuckerwerk von Bombasei.

Wenn ihr also auch schon mal in den Genuss gekommen seit, oder einfach eine leckere Alternative zu den herkömmliche Berliner sucht.. legt los.  Soviel Übung braucht man dafür nämlich nicht, und das Ergebnis ist einfach grandios.

Die Mohrenköpfe bestehen aus zwei Hälften Biskuitteig, mit einer weissen Buttercreme, Aprikosenmarmelade und Schokoguss.

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Zuerst werden die Biskuithälften gebacken. Es gibt tatsächlich Mohrenkopfbackformen, aber normale Muffinformen funktionieren auch super. Diese müsst ihr aber fetten und mehlen, dass heisst ihr fettet zuerst alle Mulden dünn aus und stäubt dann überall Mehl hinein, klopft es wieder raus, am besten so, dass alles mit einer dünnen Mehlschicht überzogen ist.

So wirds gemacht:

Easy Biskuitteig

(ich mache ihn extra lockerer, für einen Boden würde ich mehr Mehl&Speisestärke verwenden).

4Eier

2Essl heisses Wasser

85g Zucker

Vanillezucker

50g Mehl

50g Speisestärke

2TLBackpulver

Zuerst die Eier mit dem Wasser, dem Zucker und dem Vanillezucker super schaumig schlagen. Entweder mit der Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät. Die Masse muss richtig hellgelb und seeeehr schaumig werden.

Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen und immer einen Teil über die Masse sieben (WICHTIG: SIEBEN!) und mit einem Teigspachtel (NICHT RÜHRGERÄT ODER SCHNEEBESEN) vorsichtig unterheben. Das solange machen, bis alles miteinander verbunden ist. Das Sieben ist wirklich sehr wichtig, denn sonst habt ihr später kleine Klumpen im Teig. Ebenso wichtig ist das Einarbeiten mit dem Spachtel, denn durch Rührgeräte&Co. wird der Teig alles andere als luftig.

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Den Teig jeweils immer bis zum Rand in die Muffinformen füllen und bei 180Grad Ober-und Unterhitze ca 20Minuten backen. Danach durch leichtes klopfen oder drehen herauslösen und gut erkalten lassen.

Weisse Buttercreme

!Für die Buttercreme müssen alle Zutaten zimmerwarm sein, am besten einige Stunden vor Beginn rausstellen.!

Als Erstes wird eine Baisermasse hergestellt. Dafür drei Eier trennen und das Eiweiss mit 65g Zucker in einer Schüssel über simmerndes Wasser geben und solange mit einem Scheebesen rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. (An dieser Stelle könnt ihr schon Aroma dazugeben, ich habe etwas Vanillearoma genommen.) Wenn ihr keine extra Wasserschüssel habe, reicht auch eine Porzellanschale öä die ihr dann einfach in einen mit  ein wenig Wasser gefüllten Topf gibt (so wie zb bei einer Schokoguss-Herstellung).

Hat sich der Zucker aufgelöst, nehmt ihr den Topf vom Herd oder schüttet die Masse in eine Rührschüssel und mixt Alles 6 Minuten lang auf höchster Stufe zu einer Baisercreme.

Anschliessend kommen 250g weiche Butter Stück für Stück dazu, bitte immer wieder weiterrühren. Wenn die gesamte Butter verwendet wurde, rührt ihr immer noch weiter, nicht erschrecken wenn die Masse zwischenzeitlich geronnen und klumpig aussieht! Das ist richtig und nun seit ihr nicht mehr weit von der tollen weissen Creme. Einfach solange weiterschlagen bis die Masse zu einer schönen, geschmeidigen weissen Creme wird.

Sind die Biskuithälften vollständig erkaltet geht es ans Zusammensetzen. Hierfür 100g Aprikosenmarmelade erwärmen. Dann 5 Hälften mit der glatten Seite nach oben auf ein Backpapier setzen, einen gestrichenen Esslöffel Creme in die Mitte geben, die Ränder mit Marmelade einstreichen und den „Deckel“ daraufgeben und dann einmal komplett mit der flüssigen Marmelade bestreichen. Kurz antrocken lassen.

Nun 250g dunkle Kuvertüre mit 1TL geschmacksneutralem Öl im Wasserbad auflösen (fertiger Guss geht natürlich auch) und das Gebäck damit überziehen. Dann je nach Lust und Laune mit bunten Streuseln&Co dekorieren. 

 

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Ich habe diese hübschen Clowngesichter von der Firma Bombasei zur Verfügung gestellt bekommen, seit gespannt, bald sehr ihr mehr davon.

Und zwar: Auf dem Weihnachtsmarkt!

Aber mal von vorne. Natürlich mache ich bei der neuen Runde von Post aus meiner Küche mit, obwohl ich zugeben muss, ich habe mich ein wenig übernommen- Zweimal Wichteln, PamK– das war dann doch auf einmal (trotz schon starker Weihnachtsstimmung) etwas viel. Ich hoffe meine Tauschpartner freuen sich alle trotzdem auch wenn es dieses Mal kein Video gibt.

Trotzdem musste ich mir wieder eine kleines eigenes Thema stellen, Thema im Thema sozusagen. Das diesjährige Thema war:

“ Lasst uns froh und lecker sein“

und ich füge Freestyle noch hinzu: Auf dem Weihnachtsmarkt!

Vermutlich bin ich nicht die Einzige, die Weihnachtsmärkte überalles liebt (Fast so doll wie grosse Supermärkte im Ausland, aber auch nur fast). Vorallem im Dunkeln, wenn alles beleuchtet ist- und kalt sollte es sein.

Das Gute ist, meine Ideen und Rezepte könnt ihr super als Weihnachtsgeschenke, Mitgebsel oder einfach als liebe Geste verschenken. Allesamt sind schnell und einfach, es brauch keine teuren Zutaten und an sich kann es jeder nachmachen.

Und natürlich, wie sollte es anders sein, Kindlein geeignet.

Die ersten Düfte und Leckereien, die mir zum Thema “ Weihnachtsmarkt“ eingefallen sind, waren:

Lebkuchen, gebrannte Mandeln, Paradiesäpfel und Glühwein.

Und das war dann auch direkt meine Auswahl- ein paar leckere Plätzchen dazu und schon war mein PamK-Packet für die liebe Mareike von Girlontravel fertig.

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Gebrannte Mandeln:

150ml Wasser

250g Mandeln (Ganze, ungeschälte)

250g Zucker

4 Tüten Vanillezucker

1TL Zimt

Und so gehts: Das Wasser wird mit dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Zimt in einer Pfanne (beschichtet) verrührt und dann aufgekocht, bis sich kleine Blasen bilden. Dann gebt ihr die Mandeln dazu und lasst das Ganze solange kochen bis das gesamte Wasser verdunstet.(Rühren nicht vergessen und Pfanne nicht aus den Augen lassen!). Ihr werdet merken, Das der Zucker kriselig wird und es immer schwerer wird, das Ganze umzurühren. Ist das ganze Wasser verdampft und der Zucker kriselig rührt ihr immer noch weiter (eventuell den Herd ein bisschen runter drehen) und werdet sehen, dass der Zucker braun wird also karamelisiert.

Ihr rührt noch solange bis alle Mandeln vom braunen, glänzenden Zucker überzogen sind.

Die Masse auf ein grosses Stück Backpapier streichen und schon mal darauf achten, dass nicht viele Mandeln aufeinanderliegen. Bevor der Zucker hart wird könnt ihr die Mandeln vorsichtig trennen. (Wenn man die Masse so wie sie ist fest werden lässt, kann es sein, dass man nachher nur Zucker-Mandel Brocken hat, die man nicht sehr gut lösen kann)

Das wars dann auch schon. Ich finde ganz easy, man brauch nur ein bisschen Geduld und Zeit.

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Lebkuchen (Herzen): (für zwei mittelgrosse Herzen oder 12 kleine)

120g Butter

250g Honig (Flüssig)

120g Zucker

1/2 Packet Lebkuchen Gewürz

500g Mehl

1/2 Tüte Backpulver

2 Essl Kakao

2 Eier

Für den Guss: 2 Eiweiss und 500g Puderzucker

Butter, Honig und den Zucker in einem kleinen Topf auflösen. Das Lebkuchengewürz unterrühren und so lange rühren bis sich alles gelöst hat. Den Topf beiseite stellen und auskühlen lassen.

Nun Mehl, Backpulver und Kakao zusammen verrühren. Dann werden die Eier in die Buttermasse gerührt und dann die Mehlmischung untergeknetet.

Das Ganze muss ca 3 Stunden ruhen.

Dann nach Herzenslust austollen, Herzen oder Lebkuchenmänner ausstechen.

Im vorgeheizten Backofen Ober-und Unterhitze bei ca 180Grad ca 10-15Minuten je nach Grösse und Dicke der Herzen (oä) backen.

Nach dem vollständigen auskühlen werden die Eiweisse steif geschlagen und anschliessend der Puderzucker eingerührt. Bei Bedarf könnt ihr die Zuckermasse natürlich noch einfärben.

Nun in eine Spritztülle oder in einen Gefrierbeutel füllen und eure Herzen oä verzieren.

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Apfel-Zimt-Orangen Glühwein:

Dieses Rezept ist ein persönliches Glühwein-Blitz Rezept. Ganz easy und sehr sehr lecker, wobei es beinahe ohne Zusatz von viel Zucker auskommt.

Ihr braucht eine Flasche (lieblichen) Weisswein, klaren Apfelsaft (100%), 5 Zimtsangen, 2 Bio Orangen und 2 Tüten Vanillezucker.

Die Orangen heiss abbrausen und in kleine Stücke schneiden (ja, mit Schale). Alles in einem grossen Topf erst ca 1-3 Stunden ziehen lassen, dann erwärmen (nicht kochen!!!!) und geniessen.

Wenn ihr den Glühwein verschenken wollt, mischt ihr einfach alles zusammen, OHNE ERWÄRMEN und füllt es in Glasflaschen ab. Hier aber darauf achten, das in jeder Flasche mindesten eine Zimtstange und ein paar Stücke Orange sind.

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Die Rezepte zu meinen Plätzchen kommen in einem gesonderten Blitz-Plätzchen-Extra!

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Das Rezept von den Äpfeln kommt in einem gesonderten Post!

Viel Spass beim nachmachen und verschenken!!

Meiner lieben Tauschpartnerin hat Alles gefallen und ich bin erleichtert!! ♥ Und ich freue mich natürlich schon auf mein Päckchen (und aufs nächste Mal).

   ♥♥♥

Heute mal etwas aus der Rubrik: Ich mag das nicht, solang ich es nicht schmecke!

Es ist so: Alle essen derzeit Kürbis, in Suppe, gebraten, sogar aufs Brot- wir nicht!

Kürbis wird hier von einigen Bewohnern so überhaupt nicht gemocht, leider! Ich bin also sehr einsam mit meiner Meinung, Kürbis sei ja sooo lecker. Aber nicht mit mir, ich kann ja zaubern. Jawohl, das mache ich täglich.

Da landet Gemüse in der Bolognese obwohl es „fies schmeckt“, Rhabarber im Keks oder Saure Sahne in der Suppe.

Und, wie soll es anders sein, es ist lecker! Ach echt? Unfassbar.

Da es ja die liebe Mademoiselle Zucchini auf einmal in alle Schokokuchen dieser Welt geschafft hat, dachte ich was ist naheliegender als diese einfach auszutauschen? Zucchini gegen Kürbis. Sommer gegen Herbst.

Ein leckeres, super schokoladiges Brownie Rezept mit feinem Kürbis ergibt nämlich einen noch tolleren, extrem saftigen Kuchen. Vielleicht noch ein bisschen Guss oben drauf oder eben wie ich, einen tollen Vanilleschaum der sich an alle Ritzen des Brownie schmiegt- lecker Schmakofatz.

Ich mache die Brownies heute mal nicht in der Fettform, sondern in der Tasse und mit leckerem, fluffigen Vanilleschaum. (Man kann natürlich auch eine Kugel Vanilleeis auf den noch warmen Brownie geben, mjammmjam).

Und weil ich dann doch nicht komplett an Blog-Events vorbeigehen kann, nehme ich mit diesem schönem Rezept an dem tollen Event zum 9jährigen Jubiläum von Kochtopf teil. Alle Infos rund um das Event findet ihr hier.

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Kitchencloud Brownie

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Und los gehts:

(Die angebene Menge ist ausreichend für ein Backblech oder für 8 Tassen, wenn weniger gewünscht, einfach halbieren).

Für die Brownies:

400g gute Zartbitterschokolade

250ml Öl (geschmacksneutral, ich nehme Sonnenblumenöl)

5Eßl Backkakao

250g Zucker

eine Prise Salz

2Eßl Vanilleextrakt

8 Eier

275g Mehl

2-5Eßl Milch (je nach Konsistenz des Teiges)

300g geraspelten Kürbis oder optional und je nach Saison Zuccini oder Möhre.

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Für den Vanilleschaum:

3 Eigelb

3Eßl Zucker

1Stück Vanilleschote

1TL Vanilleextrakt

1Eßl Speisestärke

250ml Milch (Keine fettarme)

100ml Sahne

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Kitchencloud Brownie

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So wirds gemacht:

Zuerst den Kürbis (oder das Gemüse Eurer Wahl) schälen, entkernen und anschliessend raspeln. Das könnt ihr per Hand aber am besten mit der Küchenmaschine machen. Ich habe ihn grob gerieben, weil man dann noch die leckeren saftigen Teilchen im Kuchen hat.

Nun die Schokolade grob hacken (Ich nehme einen Gefrierbeutel, gut verschlossen, und haue mit einem Gummihammer alles klitzeklein). Klingt vermutlich ein wenig seltsam, wirkt aber schnell und effektiv. Nun die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Ihr braucht dafür nicht extra eine Schüssel besorgen, es langt auch eine Müslischüssel oä. Einfach einen kleinen Topf mit ein wenig Wasser füllen, Schüssel oder grössere Tasse hineinstellen und die Schokolade darin auflösen. Dabei bitte beachten, dass das Wasser nicht in das Gefäss sprudelt.

Jetzt das Öl, den Zucker, Vanille, Prise Salz und das Kakaopulver mit dem Pürierstab gut verrühren, dann die geschmolzene Schokolade dazugeben und nach und nach alle Eier unterrühren.

Dann das Mehl dazugeben und alles noch einmal gut pürieren.

Zum Schluss wird der Kürbis nur noch untergehoben und schon kann die Masse in die Tassen oder auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gestrichen werden. Wichtig ist bei den Tassen: Gut mit Backspray ausprühen bzw mit Öl auspinseln. Nun alles in den vorgeheizten Backofen geben.

Hinweis: Die Backzeit ist bei den Tassen ein bisschen länger. Bei Brownies gilt für die Stäbchenprobe, ist der Teig noch roh, muss er noch, bleibt er kleben ist aber eher fest, kann er schon aus dem Ofen raus, weil er genauso feucht richtig ist. Egal ob ihr ihn zu kurz oder ein wenig zu lange im Ofen lasst, durch das jeweilige Gemüse schmeckt er immer saftig und der Vanilleschaum tut das Seine.

(180Grad Ober und Unterhitze ca 20-25 Minuten).

Für den Vanilleschaum zuerst die Schote aufschlitzen und das Mark herausschaben. Nun Zucker, Eiegelb, Vanillemark, Vanilleextrakt und Speisestärke mit dem Schneebesen glatt rühren.

Milch und Sahne dazugeben und mit der ausgekratzen Vanilleschote langsam köcheln lassen. (Die Sosse sollte ein wenig dicker werden, aber aufpassen, dass sie nicht verbrennt).

Die Schote herausnehmen und mit dem Pürierstab schaumig aufschlagen.

Zusammen mit dem Brownie in der Tasse servieren.

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Kitchencloud Brownie

Kitchencloud Brownie

Wenn ihr keine Lust auf Vanilleschaum habt, könnt ihr das Ganze auch nur mit einem Guss versehen und fertig ist der Schoko Kürbis Kuchen inkognitio!

Kitchencloud Brownie

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Lasst es Euch schmecken! ♥

9 jahre kochtopf Blog-Event - Smart Speed Kitchen (Einsendeschluss 15.9.2013)

♥♥♥

Ich war auf der Suche nach etwas Selbstgemachtem zum schnubbeln, ( ausser Kuchen&Co) dass ich meiner Mama zum Muttertag zaubern kann.

Mein Papa bekam ja schon nach einem Rezept von der lieben Barbara

leckere selbstgemachte After Eight.

Meine Mama liebt aber eher diese karamellig, schokoladigen Keksriegel, die, die früher mit R***** und nun mit T*** anfangen ,ihr wisst schon was ich meine, oder?

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Also Google angeschmiessen und geschaut.

Und was spuckt die nette Suchmascheine als Erstes aus? Ein Rezept für genau diese Riegelchen von der zauberhaften Jeanny von ZuckerZimtundLiebe.

Da musste ich gar nicht mehr weitersuchen, denn ich finde ich Jeanny wirklich zauberhaft und toll, mache mit brennendem Herzen bei der Aktion PAMK mit, die sie mit zwei Anderen (nicht weniger zauberhaften) Bloggerinen ins Leben gerufen hat

Und: ich habe schon zig Rezepte von ihr ausprobiert und sie waren alle durch die Bank weg einfach

LECKER!!!!

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Nun, es sollte also heute dieser Riegel sein, und da es sich wirklich sehr easy las, habe ich sofort losgelegt.

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Hier ist das Rezept, wirklich sehr easy.

Sehr lecker, süchtigmachend und herrlich süss.

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♥♥♥

Sehr lecker, schnell gemacht und soooo schön weich und süss und trotzdem fruchtig…mjammjam.

Als Früchte könnt ihr so wie ich pürierte Himbeeren nehmen, oder aber alles andere was ihr so mögt. Meine Schokolade war dunkel und weiss, aber die Weisse schmeckt in Verbindung zu den Himbeeren einfach grandios.

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Ihr braucht für ca 2 Bleche Cookies:

150g Zucker
150g Butter
2TL Vanillearoma
200g Mehl (ich nehme Dinkelmehl)
1/2 Tüte Backpulver
2 Eier

ca 4Eßl Himbeeren (ich habe TK Himbeeren benutzt und sie einfach auftauen lassen und dann zerhackt und den Saft abtropfen lassen)

Schoki nach Wahl

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Zubereitung:

Alle Zutaten verkneten (ausser Himbeeren und Schokolade). Dann eben diese unterheben und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech kleine Häufchen verteilen. (die gehen noch auf und laufen ein wenig auseinander, also genug Platz lassen). Für mittelgrosse Cookies nehme ich immer einen Teelöffel als “ Häufchen“.

Dann bei vorgeheiztem Backofen bei ca 200Grad Umluft ca 10-12 Minuten in den Ofen (sie dürfen nur leicht braun werden.

Wenn ihr sie herausnehmt, sind sie noch sehr weich, dass ist richtig so, denn nur so werden sie später so schön fluffig!

Wer mag, kann noch Puderzucker drüber streuen.

Übrigens, warm mit Eis auch seehhr lecker! ♥

Man nehme einen leckeren Schokogrundteig (Low Carb) und gebe eine, ebenfalls Low Carb, leckere Cheesecake Masse obendrauf.

Geht nicht? Geht.

Ich habe gestern meinen Schokogrundteig vorgestellt, und da dieser meinem „normalen“ Schokoteig sehr ähnelt, ist mir die Idee gekommen, meinen Schoko Cheesecake einfach mal in Low Carb umzuwandeln.

Ich kann sagen, es funktioniert, und das Wichtigste: Es schmeckt!

*

Ihr backt also erst den Schokokuchen, entweder in Muffinsförmchen (Bitte Papierförmchen verwenden, nicht in die „nackte“Muffinsform, klebt sehr) oder in eine Springform geben,backen.

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In der Zwischenzeit verrührt ihr:

 

500g Frischkäse vollfett (ich nehme 200g Magerquark und 300g Frischkäse) wie ihr es lieber mögt

2 Eier

Vanilleextrakt

Zitronenschale

Spritzer Zitrone (kann auch Orange sein)

Backfester Süssstoff sollte 125g Zucker entsprechen

*

Gut verrühren und dann auf den Schokokuchen (Muffins) streichen und nochmal für ca 10-12 Minuten in den Ofen, bei 175Grad.

 

Fertig!!! Lecker!!!

Im wahrsten Sinne des Wortes, Blitzschnell gemacht, lecker und die Menge kann direkt frisch verputzt werden..(natürlich könnt ihr sie auch bis zum St. Nimmerleinstag in einer Dose aufbewahren, müsst ihr aber nicht).

Für ca. 10 mittlere Cookies.
Backofen auf 200Grad oberunterhitze vorheizen
Zutaten:
35g Butter
50g Zucker
1 Ei
1/2 TL Vanillemark
25g Backkakao
60g Mehl
1 Prise Salz
1/2 TL Backpulver
Alle Zutaten vermischen, mit einem Knethaken gut durchkneten.
Dann kleine Kugeln formen, leicht plattdrücken und nebeneinander auf ein Backblech setzen.
Ca 10Minuten backen.
mmh…
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Super einfach, schnell und vorallem lecker, fürs kranke Kindlein, oder die frierende Mama.. :) mmhhh

Zutaten:

75g Zucker
75g Butter
1 TL Vanillearoma
100g Mehl
1 TL Backpulver
1 Ei

bunte Smarties

Schokoraspel oder Schokostücke

ergibt ca 10grosse oder 15 kleine Cookies.

Backofen auf 200Grad vorheizen, Umluft.

Alle Zutaten miteinander vermischen, mit einem Knethaken so gut wie möglich kneten.

zum Schluss kommen Smarties und/oder grob gehacke Schokolade unter den Teig (vorsichtig unterheben).

Da ist eurer Phantasie keine Grenze gesetzt, ich habe Minismarties und grobe Zartbitter Schoki genommen.

Dann den Teig in kleine Kugeln formen, plattdrücken und mit grossem Abstand auf dem Backbleck 10Minuten backen.

Wer möchte, kann die Cookies nach dem Erkalten noch mit Schoki verzieren.

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