Der Herbst ist da, und ehrlich gesagt ich freue mich darüber sehr- es ist und bleibt meine Lieblingsjahreszeit.

Äpfel, Pflaumen und Co liebe ich ganz besonders- die ersten Pflaumen und Zwetschgen habe ich schon probiert, die ersten Kuchenkreationen sind im Kopf und bald hier zu lesen.

Immer wenn ich meine Lieben frage was sie sich denn für einen Kuchen wünschen bekomme ich von allen Seiten nur zur Antwort: Hauptsache mit Streuseln!

Und als ich den ersten Pflaumenkuchen backen wollte habe ich dann einfach mal den Spiess umgedreht und den Kuchen weggelassen- und die Familie war begeistert- Streusel um Pflaume sozusagen oder auch Pflaumen im Knuspermantel

Eigentlich könnt ihr einfach ein Streuselrezept benutzen, welches ist ganz egal. Ich nehme am liebsten dieses weil es schön buttrig und mit viel Zimt ist… (Zimt passt ja bekanntlich super zu Pflaumen).

Ihr braucht:

200g Butter (weiche)

150g Zucker (ich nehme braunen und weissen gemischt)

ca 200g Mehl (je nachdem wie die Konsistenz ist)

2-4 TL Zimt

1 Prise Salz

1 TL Vanilleextrakt

kitchencloud.de

Backofen auf 210Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Butter mit dem Zucker, dem Salz und der Vanille und dem Zimt verrühren. Dann nach und nach das Mehl mit der Hand zügig unterkneten, so dass der Teig nicht zu trocken wird.

Pflaumen waschen und entkernen, gut abtupfen. (am besten süsse und reife Pflaumen nehmen).

Eine walnussgrosse Kugel Teig in die Handfläche geben, wie eine kleine Pizza auseinanderdrücken und dann die Pflaume mit dem Teig fest ummanteln. Wichtig ist dass die Pflaume nicht zu sehen ist.

Die Teigbälle auf ein Backblech legen und diese ca 12-15 Minuten backen.

Nach dem Backen noch in Zimt-Zucker wälzen (optional) und dann gut auskühlen lassen!

Hübsch sind sie nicht, aber oberlecker!!!!

Lasst es Euch schmecken♥

Lange habe ich mich nicht so gerne an Biskuitteig versucht. Er war meist zu trocken, oder ging kaputt. Dann noch dieses aufwendigen Rezepte mit Eiweiss extra schlagen etc, ne, nichts für mich. Bis ich in einem alten Backheft meiner Mutter (Eine Art Beilage zu einem ihrer Mixer, uralt sag ich Euch, noch im 70er Jahre orange) dieses hammer Rezept gefunden habe.

In diesem werden die Eier nämlich alle zusammen geschlagen, ganz nach meinem Geschmack, herrlich easy peasy, selbst meine Mama war ungläubig, ob das klappen wird.

Nun, was soll ich sagen, es klappt. Aber trotzdem muss man ein paar Sachen beachten, der Biskuitteig ist ja eher sehr ungeduldig und auch ein bisschen empfindlich, wenn ihr aber lieb seit, und auf ein paar Macken achtet, klappt alles wie am Schnürchen.

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Und los gehts.

Ihr braucht für einen Tortenboden oder ein Blech (reicht für eine Biskuitrolle):

5 Eier Grösse M

1 Eigelb

100g Zucker

1/2 TL Vanillearoma

75g Mehl

25g Speisestärke

1TL Backpulver

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Und so gehts:

Die Eier mit dem Zucker und dem Aroma auf höchste Stufe in der Küchenmaschine (ich weiss nicht sooo genau, ob es mit dem Mixer genauso gut geht, wahrscheinlich müsst ihr laaaange schlagen, mit der Küchenmaschine ist es ein Selbstläufer).

Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen und über die Masse sieben, immer Stück für Stück unterheben. (Das sieben macht wirklich Sinn, ich mache es mit einem normalen Nudelsieb, langsam, immer ein bisschen Mehl sieben, unterheben, wieder Mehl sieben, unterheben usw).

Dann auf ein Backblech oder Tortenform (bitte immer mit Backpapier auslegen, hier aber beachten, falls ihr Öl oder Butter nutzt, um das Backpapier „fest“ hinzulegen, NIE an den Rand oder die Seiten, sonst geht der Biskuit nicht auf, ich sach ja, Mimose) verstreichen und bei 175Grad OberUnterhitze (WICHTIG! Kein Umluft, sonst wird er zu trocken) backen bis der Teig hellbraun ist, Stäbchenprobe machen.

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Wenn der Boden aus den Ofen kommt, sofort auf ein mit Zucker bestreutes Küchenhandtuch stürzen (mit der „Teigseite“ auf das Zuckerhandtuch und mit der Backpapierseite nach oben).

Wichtig, bevor ihr das Backpapier ablöst müsst ihr es mit Wasser befeuchten, dann könnt ihr es leichter abziehen ohne das der Teig kaputt geht.

Und schon habt ihr einen leckeren Biskuit, schnell und einfach 🙂

(soll es eine „Rolle“ werden, rollt ihn mit Hilfe des Küchentuches auf, und lasst ihn so auskühlen. Zum Füllen mit Sahne, Creme&Co. einfach wieder entrollen, füllen und rollen. So geht es besser, es bricht nichts, und die Rolle wird richtig hübschi).

Easy, oder?

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